Wer dachte, der Kryptomarkt sei in den vergangenen 24 Stunden schon kräftig gestiegen, dürfte erst recht staunen, wenn er auf die Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten in der Bilanz schaut. Die Aktienkurse von Schwergewichten wie Strategy und Bitmine schossen gestern durch die Decke – höchste Zeit, dass sie sich mal wieder zurückmeldeten.

Krypto-Unternehmen rappeln sich wieder auf

Durch die Kursrückgänge am Kryptomarkt haben Unternehmen wie Strategy und Bitmine ihre Reserven deutlich schrumpfen sehen. Doch ihre Aktienkurse sind noch weit stärker eingebrochen. Dadurch ist die mNAV (market Net Asset Value), die den Marktwert des Unternehmens mit dem Wert der gehaltenen Krypto-Bestände vergleicht, bei vielen Firmen unter eins gerutscht.

Das ist aus drei Gründen besorgniserregend:

1. Das Vertrauen in das Geschäftsmodell leidet

Eine mNAV unter 1 deutet darauf hin, dass Anleger fürchten, das Unternehmen könne seine Krypto-Bestände nicht effizient nutzen. Das kann auf Sorgen über Schulden, Cashflows oder die Unternehmensführung hinweisen.

2. Der Markt sieht mehr Wert in der Krypto als im Unternehmen selbst

Anleger zahlen keine Prämie mehr für Management, Strategie oder Wachstumsaussichten. Vereinfacht gesagt: Das Unternehmen gilt als risikoreicher als die Coins, die es hält.

3. Finanzierung wird schwieriger

Bei einer niedrigen mNAV wird es schwerer, frisches Kapital einzuwerben. Banken werden misstrauischer, Zinsen steigen, und bei weiteren Rückgängen könnte das Unternehmen sogar gezwungen sein, Krypto zu verkaufen.

Jetzt ziehen die Kurse wieder etwas schneller an, was der Beginn eines Anstiegs der mNAV sein könnte. Aber es ist natürlich noch viel zu früh, um darauf schon etwas geben zu können.

Vor allem Bitmine, der größte börsennotierte Ethereum-Halter, erlebte gestern einen außergewöhnlichen Tag mit einem Plus von 19,62 Prozent. Gleichzeitig legte der Ethereum (ETH)-Kurs um 5,41 Prozent zu. Strategy, der größte Bitcoin-Halter, gewann 5,01 Prozent an Wert, während Bitcoin (BTC) nur auf 1,71 Prozent kam.

Und so gibt es noch viele weitere Krypto-Treasuries, die ähnliche Gewinne verbuchen wie Strategy. Sharplink Gaming etwa, der zweitgrößte börsennotierte Ethereum-Halter, stieg um 5,88 Prozent.

„Ethereum-Treasury-Unternehmen zeigen noch keinerlei Anzeichen einer Bodenbildung. Eine Trendwende bei diesen Aktien wird eine große Trendwende bei ETH lostreten“, so Makro-Investor Ted Pillows.

Neue BTC- und ETH-Käufe

Strategy kündigte am vergangenen Montag ausnahmsweise keinen neuen Bitcoin-Kauf an – zum ersten Mal seit einigen Monaten. Am 17. November war hingegen noch der größte Kauf seit Juli bekanntgegeben worden, im Volumen von 835,6 Millionen Dollar.

Bitmine gehört zu den wenigen Unternehmen, die trotz der heftigen Korrektur am Kryptomarkt unbeirrt an ihrer aggressiven Kaufstrategie festgehalten haben. In der vergangenen Woche erwarb das Unternehmen weitere 69.822 Stück – aktuell über 202 Millionen Dollar wert.

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