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Eine kürzlich durchgeführte Studie der Universität Stanford hebt das strategische Potenzial von Ripple für US-amerikanische Entscheidungsträger hervor. Die Studie betont, dass Ripple, ein privates Zahlungsnetzwerk, das täglich mehr als 1 Milliarde Dollar an Transaktionen abwickelt, eine erhebliche globale Reichweite hat und somit von großem strategischem Interesse für die Vereinigten Staaten sein kann.
Stanford stellt fest, dass die derzeit unsichere regulatorische Umgebung in den USA ein Hindernis für die Wettbewerbsfähigkeit, den Forschungsfortschritt und die Wachstumsmöglichkeiten von Ripple darstellt. Es plädiert für einen klareren regulatorischen Rahmen, um Unternehmen wie Ripple zu unterstützen. Ein solcher Rahmen würde nicht nur die weltweite Expansion dieser Unternehmen erleichtern, sondern auch zur amerikanischen Finanzinfrastruktur beitragen. Wenn die USA nicht schnell eingreifen, besteht das Risiko, dass die Blockchain-Industrie in anderen Ländern die Oberhand gewinnt.
Ripple ist daher verständlicherweise frustriert über den Mangel an klarer Regulierung in den Vereinigten Staaten, trotz des seit langem anerkannten strategischen Werts von Kryptowährungen. Dieses Fehlen von Regulierung ist einer der Gründe, warum das Unternehmen begonnen hat, sich auf andere Regionen wie Asien auszudehnen.
Obwohl Ripple am 13. Juli 2023 Klarheit darüber erhielt, dass der Verkauf von XRP auf Börsen nicht unter das Wertpapiergesetz fällt, ist das Unternehmen weiterhin in einen Rechtsstreit mit der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) über den direkten Verkauf von XRP an institutionelle Anleger verwickelt.
Ursprünglich forderte die SEC eine Strafe von 2 Milliarden Dollar, was für Ripple erhebliche finanzielle Verluste bedeuten könnte. Ripple schlug daraufhin eine Strafe von 10 Millionen Dollar vor, basierend auf historischen SEC-Strafen. Das Unternehmen verwies dabei auf die geringere Strafe, die Terraform Labs auferlegt wurde, als Argument, aber die SEC wies diesen Vergleich zurück und betonte, dass die Umstände unterschiedlich seien. Neue Entwicklungen deuten jedoch auf eine mögliche Strafe von 102 Millionen Dollar hin.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse setzt sich mit der Kritik auseinander, dass sein Unternehmen XRP aufgeben könnte. Mit 42 Milliarden Coins bleibt Ripple mit Abstand der größte XRP-Inhaber.
XRP-Kurs dieses Jahr um 25 Prozent gesunken, On-Chain-Daten deuten auf weiteren Rückgang hin. Große Investoren verkaufen massiv, Long Squeeze droht.
Der Analyst Crypto Dyl News spricht sich für ein XRP-Kursziel von 10.000 Dollar aus. Statt der Einführung im Einzelhandel soll die Integration in Bankensystemen entscheidend sein.
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Was sagen Analysten zur XRP-Kursentwicklung bis 2030? Die Vorhersagen reichen von 1,57 Dollar bis zu einem extremen Szenario von 1.000 Dollar.
Der XRP-Kurs trifft wiederholt auf Widerstand bei 1,50 Dollar. Steigende Bestände auf Binance deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck trotz institutioneller Nachfrage hin.