Der XRP-Kurs erlitt einen starken Rückschlag, nachdem Donald Trump ankündigte, dass 100% Handelszölle für die BRICS-Länder eingeführt werden. Diese Entscheidung steht in engem Zusammenhang mit den Bemühungen dieser Länder, eine eigene Währung als Gegenstück zum starken US-Dollar zu schaffen.
BRICS-Länder und ihre wirtschaftlichen Pläne
Die BRICS-Länder, darunter Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, bilden einen Wirtschaftsblock, der auf Zusammenarbeit und wirtschaftliches Wachstum außerhalb des Einflusses westlicher Finanzsysteme abzielt. Sie intensivieren ihre Zusammenarbeit und versuchen, ihre Abhängigkeit von westlichen Wirtschaften zu verringern, unter anderem durch die Entwicklung einer Alternative zum Dollar und Euro.
Falsche Hoffnungen nach Berichten über eine Verzögerung
Zunächst schien es, dass die neuen Zölle erst am 1. März in Kraft treten würden, wie ein Bericht der Nachrichtenplattform Reuters vermuten ließ. Dies gab dem Markt kurzfristig Hoffnung auf eine Verzögerung. Doch das Weiße Haus reagierte schnell und bezeichnete diese Berichte als „falsch“. Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, bestätigte, dass der zusätzliche Importzoll von 10% auf China und andere Zölle bereits am Samstag in Kraft treten würde.
Handelszölle schüren Unsicherheit auf den Märkten
Obwohl diese Entwicklungen nicht zwangsläufig negativ für die US-Wirtschaft sind, sorgen Handelszölle in der Regel für Unsicherheit auf den Finanzmärkten. Auch dieses Mal war es nicht anders: Die Börsen rutschten ins Minus, und die negative Stimmung breitete sich schnell auf den Kryptomarkt aus.
Auswirkungen auf XRP
Nachdem XRP kürzlich sein Allzeithoch (ATH) von 3,40 $ erreicht hatte, fiel der Kurs inzwischen auf 2,99 $ zurück. Die Ankündigung von Trump führte zu einem direkten Rückgang um 2,7% innerhalb der letzten 24 Stunden. Auch der breitere Kryptomarkt wurde getroffen und zeigte durchweg rote Zahlen.
Der bullishe Trend, der Mitte Januar begann, scheint damit ins Stocken geraten zu sein. Nun bleibt abzuwarten, ob sich XRP und der restliche Kryptomarkt von der aktuellen Unsicherheit erholen können.
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