Eine kurze, aber intensive Rally an der Wall Street am Montag offenbarte eine unbequeme Wahrheit. Als Präsident Donald Trump seine Drohung, iranische Energiezentralen anzugreifen, plötzlich zurückzog, brach der Ölpreis um 13 Prozent ein, die Zinsen fielen und die Aktienkurse stiegen.

Doch der Optimismus hielt kaum an. Noch vor der Eröffnung der US-Börsen kehrte die Unsicherheit zurück. Bis zum Handelsende war der Großteil der Gewinne wieder verloren.

Fünf Minuten Euphorie, dann Zweifel

Die Reaktion auf Trumps Mitteilung über Truth Social war explosiv. Der S&P 500 eröffnete 2,2 % höher, der größte Sprung seit Mai. Brent-Öl fiel unter 100 Dollar. Der Dollar gab nach. Europäische Aktien und Anleihen erholten sich stark.

Doch als Iran alle Gespräche dementierte und klar wurde, dass es keine wirkliche Durchbruch gab, schwand der Optimismus. Der S&P 500 schloss letztlich nur 1,2 % höher. Der Anleihemarkt gab einen Teil der Gewinne wieder ab.

„TACO-Trade“ funktioniert bei Krieg nicht mehr

Während Trumps erstem Jahr zurück im Weißen Haus entwickelte sich an der Wall Street ein bekanntes Muster, der sogenannte „TACO-Trade“. Trump Always Chickens Out. Bei der Drohung mit marktbeeinflussender Politik zog er oft zurück, sobald die Kurse fielen. Das förderte eine klare Buy-the-Dip-Mentalität.

Der Konflikt mit Iran scheint dieses Vertrauen nun zu untergraben. Dies ist kein Handelskrieg, der mit einer einzigen Nachricht beendet werden kann. Die Straße von Hormus bleibt unter Druck, Iran hält stand und die wirtschaftlichen Schäden nehmen weiter zu.

Laut Investoren ist die Situation grundlegend anders. Der Spielraum für schnelle Kursänderungen ist begrenzter, während die Folgen größer sind.

Ein Vermögensverwalter meinte dazu, wer denke, dass dieser Konflikt so einfach zu lösen sei wie frühere politische Entscheidungen, unterschätze die Realität der aktuellen Krise.

Anleihemarkt setzt Trump unter Druck

Nach Ansicht von Analysten war es nicht nur der Ölpreis, der Trump zum Handeln bewegte, sondern vor allem die Entwicklungen am Anleihemarkt. Seit Beginn des Konflikts ist der Zinssatz für zweijährige US-Staatsanleihen um mehr als einen halben Prozentpunkt gestiegen.

Zugleich hat der weltweite Anleihemarkt über 2,5 Billionen Dollar an Wert verloren und steuert auf den größten Monatsverlust seit drei Jahren zu.

Laut Marktkennern könnte das den Ausschlag gegeben haben. Die steigenden Zinsen machen die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts unmittelbar spürbar.

Das trifft genau den Kern von Trumps wirtschaftlicher Agenda. Höhere Zinsen drücken die Nachfrage nach Hypotheken, während steigende Energiepreise die Inflation anheizen. Statt wirtschaftlicher Stabilität droht nun ein Szenario der Stagflation, in dem das Wachstum abschwächt und die Preise weiter steigen.

„Ein pandemieartiger Shutdown“

Die Dringlichkeit ist hoch. Marko Papic, Chefstratege bei BCA Research, warnte, dass, wenn der Konflikt nicht innerhalb von sieben bis zehn Tagen gelöst wird, die Weltwirtschaft auf einen „pandemieartigen Shutdown“ zusteuert.

Seiner Meinung nach zeigte Trumps Ankündigung, dass sich der Präsident der Gefahr bewusst ist. Doch Bewusstsein ist nicht gleichbedeutend mit einer Lösung. Solange die Straße von Hormus geschlossen bleibt und die Energiepreise hoch sind, läuft die Zeit weiter.

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