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Am 21. Mai hat die Kampagne des ehemaligen Präsidenten Donald Trump eine neue Fundraising-Seite gestartet. Spender können nun mit Bitcoin und Dogecoin zur neuen Wahlkampagne von Donald Trump beitragen, der im November 2024 zum neuen Präsidenten der USA gewählt werden möchte.
Dieser Schritt von Trump steht im starken Kontrast zur aktuellen Regierung, die weniger begeistert von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten zu sein scheint.
Laut der Kampagne können Unterstützer jetzt über eine spezielle Website mit Kryptowährungen spenden. Alle Limits und Offenlegungsanforderungen für diese Spenden werden den Regeln der Federal Election Commission entsprechen.
Trump möchte „die Kontrolle der Regierung über die finanziellen Entscheidungen der Amerikaner verringern.“ Das Akzeptieren von Spenden in unter anderem Bitcoin spiegelt laut der Spendenseite sein „Engagement für eine Agenda wider, die die individuelle Freiheit über die Kontrolle der Regierung stellt.“
Elizabeth Warren, Mitglied der Regierung von Joe Biden, sagte dagegen, dass sie eine „Anti-Krypto-Armee“ aufbaut, um die finanzielle Entscheidungsfreiheit der Amerikaner einzuschränken.
Die Trump-Kampagne akzeptiert verschiedene Münzen wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Solana (SOL), USDC, XRP, Dogecoin (DOGE), 0x (ZRX) und Shiba Inu (SHIB). Unterstützer können einen eigenen Betrag wählen oder nach voreingestellten Beträgen wie $20,24, $2.024, $45, $47 und $4547 spenden. Die Beträge 45 und 47 verweisen auf Trumps Aussage, dass er der 45. Präsident der USA war und der 47. werden möchte.

Obwohl die Ankündigung behauptet, dass Trump der „erste große Parteikandidat“ ist, der Krypto-Spenden akzeptiert, wird er erst im Juli offiziell nominiert. Senator Rand Paul von der Republikanischen Partei akzeptierte bereits 2015 Bitcoin-Spenden für seine Kampagne.
Dieser Schritt folgt auf Trumps Versprechen bei einer kürzlichen Veranstaltung in Mar-a-Lago, bei der er Unterstützer versicherte, dass sie in Kryptowährungen spenden könnten. Er versprach auch eine freundlichere Haltung gegenüber der Krypto-Industrie und kritisierte die aktuelle US-Regulierung als „feindlich“.
Trumps neuer Krypto-orientierter Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung von Präsident Joe Biden eine strengere Haltung gegenüber dem Kryptomarkt einnimmt. Dies ist bemerkenswert, da Trump während seiner ersten Präsidentschaft von 2017 bis 2021 noch ein Krypto-Skeptiker war.
Dennoch glauben viele, dass eine Präsidentschaft von Trump positive Auswirkungen auf die Krypto-Industrie haben könnte. Geoffrey Kendrick von Standard Chartered erwartet, dass Trumps Regierung weniger strenge Regeln für Kryptowährungen einführen würde als die aktuelle Regierung unter Biden.
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