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Bitcoin (BTC) war nach dem gestrigen Hoch bereits etwas zurückgekommen, nun sorgt Donald Trump für zusätzlichen Druck. Der US-Präsident erklärte das Waffenruheabkommen mit Iran für beendet. Daraufhin fiel Bitcoin unter eine wichtige Marke. Nach Einschätzung des technischen Analysten Erik Juffermans von Newsbit ist nun Vorsicht geboten.
Nach einer Reihe höherer Hochpunkte im Chart hatte Juffermans bereits eine veränderte Marktstruktur erkannt. Das gestrige Hoch bei gut 64.000 US-Dollar war ein niedrigeres Hoch im Vergleich zum Hoch von 64.600 US-Dollar am Montag.
Zudem hatte Bitcoin ein tieferes Tief ausgebildet. Durch Trumps Aussagen fiel der Kurs nun auch unter die Nackenlinie einer sogenannten Schulter-Kopf-Schulter-Formation, einem klassischen Umkehrmuster am Hoch.

Trump erklärte, das vorläufige Abkommen mit Iran sei aus seiner Sicht beendet. „Für mich ist das nur noch Zeitverschwendung“, sagte er. Die Äußerungen folgen auf neue US-Angriffe auf Iran, die als Vergeltung für frühere Angriffe auf drei Öltanker in der Straße von Hormus gelten.
Der Konflikt rückt damit wieder in den Vordergrund. Juffermans rechnet mit einer weiteren Korrektur in den Bereich um 60.000 US-Dollar.

Zwischen 60.000 US-Dollar und dem aktuellen Kurs ist kaum Unterstützung zu erkennen. Dieses Szenario hatte er bereits in seiner jüngsten Bitcoin-Analyse beschrieben. Nur ein erneuter Anstieg über 64.000 US-Dollar könnte dieses Szenario kurzfristig verhindern.
Abschließend blickt der Analyst auf die Bitcoin-Dominanz (BTC.D). Dieser Chart zeigt den Anteil von Bitcoin am gesamten Kryptomarkt. In den vergangenen Wochen war dieser Anteil deutlich gefallen, von 61,5 Prozent auf 58,5 Prozent. Altcoins konnten in dieser Zeit also etwas Boden gutmachen.

Nun erholt sich der BTC-Anteil wieder leicht, und die Marke von 58,5 Prozent erweist sich bislang als starke Unterstützung. In den kommenden Wochen könnte BTC daher wieder etwas besser abschneiden als der übrige Markt.
Der Bitcoin-Kurs geriet in der Nacht unter Druck, nachdem es zwischen den USA und dem Iran erneut zu neuen Angriffen gekommen war. Zudem stehen heute die wichtigen FOMC-Protokolle auf der Agenda.
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