Nach dem Wahlsieg von Javier Milei in Argentinien kam auch Lob aus Washington. Präsident Trump nannte das Ergebnis einen „großen Sieg“ – nicht nur für Milei selbst, sondern auch für die US-Wirtschaft.

Argentinien stimmt für Mileis Reformen 

Der argentinische Präsident Javier Milei hat bei den Zwischenwahlen zum Parlament einen überzeugenden Sieg errungen. Seine Partei La Libertad Avanza erhielt laut lokalen Medien rund 40 Prozent der Stimmen, gegenüber 24 Prozent für die größte Oppositionspartei.

Wer ist Javier Milei?

Javier Milei ist ein argentinischer Ökonom, der 2023 mit radikal liberalen Positionen zum Präsidenten gewählt wurde. Er erlangte breite Bekanntheit durch scharfe Kritik an der politischen Elite und versprach tiefgreifende Wirtschaftsreformen, als sich die Wirtschaft in einer schweren Krise befand. Milei plädiert für weniger Staatseinfluss, die Abschaffung der Zentralbank und die Einführung des US-Dollars als Landeswährung.

Die Zwischenwahlen in Argentinien sind offizielle Parlamentswahlen, die zur Mitte der Amtszeit des Präsidenten stattfinden. Dabei werden die Hälfte der Sitze in der Kammer der Abgeordneten und ein Drittel der Senatssitze neu vergeben. Zugleich gelten diese Wahlen als Gradmesser für das öffentliche Vertrauen in die Regierung.

Auch in den Vereinigten Staaten wurde das Ergebnis mit großem Interesse verfolgt. Die Regierung Trump gilt als ausgesprochener Verbündeter Mileis. Finanzminister Scott Bessent hatte zuvor eine Reihe ungewöhnlicher Maßnahmen ergriffen, um die von jahrelanger Inflation geplagte argentinische Wirtschaft zu stützen.

Washington kaufte unter anderem für mehr als 1 Milliarde Dollar argentinische Pesos auf, um die Währung zu stabilisieren. Zudem schloss Bessent mit der argentinischen Zentralbank einen Währungsswap über 20 Milliarden Dollar ab – eine seltene Konstruktion, bei der Dollar direkt gegen Pesos getauscht wurden, an der US-Notenbank vorbei. 

Bessent nannte Argentinien auf X einen wichtigen Verbündeten und beschrieb das Ergebnis als klares Mandat für Reformen hin zu wirtschaftlicher Freiheit und privaten Investitionen. Seiner Ansicht nach ist die Beziehung zwischen den USA und Argentinien unter Trump stärker denn je.

Finanzielle Wette der USA

Der Eingriff Amerikas scheint sich nun auszuzahlen. Argentinische Staatsanleihen und der Peso haben seit dem Wahlausgang deutlich an Wert zugelegt. Trump sagte am Montag an Bord der Air Force One: „Das war ein großer Sieg. Er hat nicht nur gewonnen, er hat haushoch gewonnen.“ Anschließend fügte er hinzu: „Die USA haben damit viel Geld verdient. Die Anleihen sind gestiegen, die ganze Kreditwürdigkeit hat sich verbessert.“

Der Sieg verschafft Milei den dringend benötigten politischen Rückenwind, löst die strukturellen Probleme Argentiniens jedoch nicht. Das Land ringt weiterhin mit einer enormen Schuldenlast, darunter rund 55 Milliarden Dollar an Krediten beim Internationalen Währungsfonds (IWF).

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