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Bitcoin hat die „tiefste Korrektur“ der letzten 24 Monate hinter sich, was insbesondere kurzfristige Investoren hart getroffen hat. Kurzfristige Investoren – laut Definition der On-Chain-Analyseplattform Glassnode – sind Personen, die ihren Bitcoin weniger als 155 Tage besitzen. Diese Investoren sitzen jetzt auf erheblichen unrealisierte Verlusten.
Bitcoin fiel um mehr als 16,5% vom lokalen Höchststand von 63.800 am 1. Juli auf einen Kurs von 53.499 am 5. Juli. Glassnode beschreibt diesen Kurssturz als die „tiefste Korrektur seit Ende 2022“.
„Zwischen Mai und Juli durchlief der Markt seine tiefste Zyklus-Korrektur mit einem Rückgang von mehr als -26% vom Allzeithoch“, so die Analysten von Glassnode.

Trotz dieses Rückgangs merkt Glassnode im neuen The Week On-Chain Bericht an, dass dieser Rückgang im Vergleich zu früheren Zyklen deutlich weniger tief ist.
Das weist laut Glassnode auf eine starke Marktstruktur und „verringerte Volatilität hin, da Bitcoin als Anlageklasse reifer geworden ist.“

Durch die Rückgänge sind 83% des Angebots, das in den Händen von kurzfristigen Investoren ist, mit realisierten Verlusten konfrontiert.
Solange der Bitcoin-Kurs in den kommenden Tagen unter 58.000 Dollar bleibt, bleibt der langfristige Ausblick für die digitale Währung bearish; so die Analysten von Glassnode.
Dieses Niveau ist laut ihnen eine signifikante Widerstandszone, in der die Bären viel Widerstand gegen die Bullen leisten. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs genau auf diesem Niveau von 58.000 Dollar und es scheint in der Tat ein wichtiger Kampf im Gange zu sein.

Die obige Grafik zeigt, dass Bitcoin auf diesem Niveau unter anderem auf den 200-Tage exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) trifft. Sollten wir die 58.180 Dollar überwinden, treffen wir danach bei 63.880 Dollar auf die 50-Tage und 100-Tage EMAs.
Wenn wir dem populären Twitter-Analysten Daan Crypto Trades glauben dürfen, dann ist dieser 200-Tage EMA eine wichtige erste Hürde für die Bullen.
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