Der Finanzminister von Thailand hat auf Empfehlung der Securities and Exchange Commission (SEC) des Landes die Lizenz für die digitalen Vermögensaktivitäten der Kryptobörse Zipmex entzogen. Dieser Entzug ist heute in Kraft getreten.
Bedenken hinsichtlich der finanziellen Lage des Unternehmens
Berichten zufolge wurde die Entscheidung aufgrund von Bedenken hinsichtlich der finanziellen Lage und der Managementstruktur des Unternehmens getroffen, was möglicherweise schädlich für die Kunden sein könnte. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der SEC enthüllte, dass Zipmex, das als Handelszentrum und Makler für digitale Vermögenswerte lizenziert war, nicht den Standards des Digital Asset Decree von 2018 entsprach. Die Mängel betrafen sowohl die finanzielle Situation als auch das Management, was zu Zweifeln an der Fähigkeit des Unternehmens führte, effizient und verantwortungsvoll zu operieren.
Im Januar erhielt Zipmex vom SEC-Ausschuss die Anweisung, seine Aktivitäten wiederherzustellen, aber das Unternehmen konnte dies nicht innerhalb der vorgegebenen Frist tun. Daraufhin gab der SEC-Ausschuss im Februar die Anweisung, die Krypto-Aktivitäten auszusetzen und verschiedene betriebliche Probleme anzugehen, einschließlich der Rückgabe von Vermögenswerten an Kunden auf Anfrage.
Nach einer weiteren Evaluierung am 21. Februar kam der SEC-Ausschuss zu dem Schluss, dass Zipmex nicht nur die ersten Anordnungen ignoriert hatte, sondern auch die erforderlichen Korrekturen nicht vorgenommen hatte. Dies führte zu der Empfehlung an den Finanzminister, die Lizenz von Zipmex zu entziehen und die Einstellung der digitalen Vermögensaktivitäten anzuordnen.
Zipmex ist nun verpflichtet, innerhalb von 15 Tagen Vermögenswerte an Kunden zurückzugeben. Wenn Kunden ihre Vermögenswerte nicht innerhalb dieses Zeitraums beanspruchen, muss Zipmex diese innerhalb von 30 Tagen in einem sicheren System speichern und jeden Schritt unverzüglich der SEC melden.
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