Das börsennotierte Bitcoin-Unternehmen Strive plant, 500 Millionen Dollar durch den Verkauf von Aktien zu sammeln, um mehr Bitcoin (BTC) zu kaufen. Strive ist ein Unternehmen des amerikanischen Unternehmers und Politikers Vivek Ramaswamy, der unter anderem als Berater von Donald Trump tätig war.

Großer Akteur auf dem Unternehmens-Bitcoin-Markt

Derzeit steht Strive auf Platz 14 der Liste börsennotierter Unternehmen mit Bitcoin. Es besitzt einen Bestand von 7.525 BTC, was bei dem aktuellen Bitcoin-Kurs etwa 694 Millionen Dollar entspricht.

Strive kündigte im Mai die Einrichtung seiner Bitcoin-Reserve durch eine umgekehrte Fusion an. Dies geschieht, wenn ein nicht börsennotiertes Unternehmen ein börsennotiertes Unternehmen übernimmt.

Im September vereinbarte Strive die Übernahme von Semler Scientific. Mit der Übernahme von Semler wurde Strive sofort zu einem der größten börsennotierten Bitcoin-Unternehmen der Welt, da Semler Scientific bereits einen erheblichen Bestand aufgebaut hatte.

Am Dienstag stieg der Aktienkurs von Strive um über 3,5 Prozent, nachdem diese Nachricht bekannt geworden war. Die Aktie hat sich 2025 bereits mehr als verdoppelt. Die Marktteilnehmer scheinen die neue Strategie von Strive zu schätzen.

Strive Kurs – Quelle: Google Finance

Strive-CEO fordert MSCI auf, Bitcoin-Unternehmen in ihre Indizes aufzunehmen

Anfang dieses Monats schrieb Strive-CEO Matt Cole einen Brief an MSCI, einen Verwalter von Börsenindizes, um „den Markt entscheiden zu lassen“ über die Aufnahme von Bitcoin-Unternehmen in die Indexfonds.

Cole schrieb diesen Brief, weil MSCI innerhalb der Investmentgemeinschaft eine Diskussion über den Ausschluss von Unternehmen begann, deren Reserven zu 50 Prozent oder mehr aus Bitcoin oder anderen Kryptowährungen bestehen.

Würde dies geschehen, könnte das Strategy von Michael Saylor einen Marktwert von etwa 2,8 Milliarden Dollar verlieren. Dies wäre ein enormer Schlag für Strategy und auch für die Bitcoin-Adoption, die dadurch erheblich eingeschränkt würde.

Andererseits könnte man argumentieren, dass es merkwürdig ist, börsennotierte Unternehmen in einem Index zu haben, die nur Bitcoin besitzen. Viele Investoren dürften nicht daran interessiert sein, und wenn sie Bitcoin in ihrem Portfolio wünschen, können sie dies einfach über ETFs oder andere Wege tun.

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