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Stellar (XLM) steht in den letzten Wochen wieder verstärkt im Fokus. Der Coin schoss nach der Ankündigung einer großen Zusammenarbeit an der Wall Street in die Höhe, geriet aber auch schnell unter erheblichen Verkaufsdruck. Laut Newsbit-Analyst Juffermans ist die jüngste Erholung von fast dreißig Prozent deshalb interessant, aber keineswegs risikofrei.
Anleger, die schon länger im Kryptomarkt aktiv sind, werden Stellar Lumens sicherlich kennen. Das Blockchain-Netzwerk existiert schon seit Jahren und fokussiert sich hauptsächlich auf schnelle und günstige Zahlungen.
Trotzdem stand XLM lange Zeit weniger im Rampenlicht als große Namen wie Ethereum (ETH), XRP und Solana (SOL). Das änderte sich Ende letzten Monats. Eine Kooperation an der Wall Street sorgte für neue Begeisterung unter den Anlegern.
Der XLM-Kurs stieg danach um über hundert Prozent und näherte sich fast der Marke von 0,30 Dollar.

Nach einem solchen Anstieg ist eine Korrektur nicht ungewöhnlich. Der Kurs fiel zurück und fand Unterstützung um 0,18 Dollar. Von diesem Niveau aus erholte sich XLM in den letzten Tagen erneut stark, mit einem Anstieg von etwa dreißig Prozent.

Laut Newsbit-Analyst Juffermans sollten Anleger trotz des jüngsten Anstiegs vorsichtig bleiben. Er sieht in der aktuellen Bewegung Merkmale einer sogenannten Dead Cat Bounce.
Das ist eine vorübergehende Erholung nach einem starken Rückgang. Ein solches Comeback kann zunächst stark wirken, erweist sich aber oft als fragil. In vielen Fällen folgt danach dennoch ein erneuter Rückgang.
Juffermans erwartet daher nicht, dass der XLM-Kurs direkt wieder die jüngste Spitze von fast 0,30 Dollar erreicht. Dafür muss der Coin erst ein wichtiges Widerstandsniveau durchbrechen.
In der wöchentlichen Grafik sieht Juffermans vor allem den Bereich um 0,225 Dollar als entscheidenden Wendepunkt. Die jüngste Erholung stößt genau an dieser Zone an.
Das macht dieses Niveau besonders interessant. Im letzten Jahr fand der XLM-Kurs hier zweimal Unterstützung. Auch in diesem Jahr entstand in diesem Bereich viel Liquidität. Mit anderen Worten: Hier trafen früher viele Käufer und Verkäufer aufeinander.

Solange XLM Schwierigkeiten hat, über 0,225 Dollar auszubrechen, bleibt Juffermans vorsichtig. In diesem Szenario wäre ein neuer Rückgang naheliegend.
Das erste Niveau, das dann im Auge behalten werden sollte, liegt um 0,17 Dollar. Diese Zone diente von Februar bis Mai als Widerstand auf der wöchentlichen Grafik. Laut Juffermans könnte dieser Bereich bei einem erneuten Rückgang als potenzieller Einstiegspunkt interessant werden.
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