Wer drei Jahre lang nichts mit seinem Krypto-Konto an einer Kryptobörse in Kalifornien unternimmt, läuft demnächst Gefahr, dass der Staat das Guthaben übernimmt. Die kalifornische Volksvertretung hat einer neuen Gesetzgebung zugestimmt, die schlafende Kryptowährungen den bestehenden Regeln für herrenlose Vermögenswerte unterwirft.

Aber ist dies eine Bedrohung für Krypto-Nutzer, oder eher ein Schutz?

Regeln ähneln denen von Banken und Börsen

Das Gesetz, Assembly Bill 1052, wurde am 3. Juni einstimmig mit 78 Stimmen dafür und keiner dagegen angenommen. Damit wäre Kalifornien der erste Staat, der explizit festlegt, dass auch Kryptowährungen unter die sogenannte unclaimed property-Politik fallen.

Das bedeutet: Wenn jemand drei Jahre lang sein Konto nicht nutzt – keine Transaktionen tätigt, kein Geld einzahlt oder abhebt, oder das Konto öffnet – dann darf der Staat das Guthaben übernehmen. Aber laut Beteiligten bleibt es nicht nur bei der Übernahme: „Die Coins werden nicht verkauft, sondern bleiben in ihrer ursprünglichen Form bestehen,“ sagt Eric Peterson, Politikdirektor bei der pro-Bitcoin (BTC) Organisation Satoshi Action Fund.

Das Gesetz geht weiter als nur die Verwaltung von schlafenden Guthaben. Es ermöglicht auch den Einwohnern und Unternehmen in Kalifornien, Krypto als Zahlungsmittel zu akzeptieren für Dienstleistungen, Produkte oder private Transaktionen.

Kritiker in den sozialen Medien sprechen von staatlicher Einmischung. Dennoch weisen Experten darauf hin, dass ähnliche Regeln bereits für inaktive Bank- und Wertpapierkonten existieren. „Das Gesetz verhindert gerade, dass dein Bitcoin automatisch verkauft wird,“ sagt Peterson. „Sie bleiben in Bitcoin-Form und werden von einer lizenzierten Partei verwaltet.“

Der Senat muss noch zustimmen

Wer seine Krypto selbst in einer eigenen Wallet außerhalb einer Börse aufbewahrt, muss sich übrigens keine Sorgen machen. Die Regeln gelten nur für zentrale Plattformen, wie Exchanges.

Hailey Lennon, ehemals juristische Beraterin bei der Krypto-Börse Coinbase, bezeichnet das Gesetz als nicht außergewöhnlich: „Die meisten amerikanischen Staaten haben bereits vergleichbare Regeln für herrenlose Vermögenswerte.“ Dennis Porter vom Satoshi Action Fund fügt hinzu, dass viele Staaten ein „mangelhaftes System“ haben, das einer Reform bedarf.

Wenn der kalifornische Senat zustimmt, tritt das Gesetz am 1. Juli 2026 in Kraft. Jeder, der sich dann mit krypto-bezogenen Aktivitäten beschäftigt, muss über eine Lizenz des Department of Financial Protection and Innovation verfügen.

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