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Viele Unternehmen in der Mining-Industrie litten unter dem warmen Sommerwetter, wodurch sie gezwungen waren, Maschinen abzuschalten und somit weniger Bitcoin zu produzieren. Vor allem große Bitcoin-Miner berichteten über einen starken Rückgang ihrer Produktion, während auch das Netzwerk insgesamt mit einer geringeren Rechenleistung zu kämpfen hatte.
Laut Daten von Blockchain.com erreichte die sogenannte Hashrate – die gesamte Rechenleistung im Netzwerk von Bitcoin – das niedrigste Niveau in acht Monaten.

Vor allem Mining-Standorte in warmen Regionen wie Texas und Teile Chinas waren betroffen. Aufgrund hoher Temperaturen mussten Unternehmen ihre Aktivitäten vorübergehend reduzieren oder sogar einstellen.
Zudem spielte auch der Konflikt im Iran eine Rolle. Durch die Kriegssituation wurde die Energieversorgung in bestimmten Gebieten gestört, was zu zusätzlichem Druck auf das weltweite Netzwerk von Bitcoin führte.
Einige der größten börsennotierten Bergbauunternehmen sahen ihre Produktion stark zurückgehen. So berichtete Cango, dass es im Juni 450 Bitcoin abgebaut hatte, ein Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zu Mai. MARA meldete einen Rückgang von 25 Prozent, von 950 auf 713 BTC. Cipher Mining erreichte 160 BTC für den Monat Juni.
MARA gab an, dass der Rückgang hauptsächlich durch Wetterbedingungen und Schäden an Ausrüstungen verursacht wurde. In einigen Regionen wurde vorübergehend auf ältere Maschinen zurückgegriffen, was zu geringerer Effizienz führte.
Dennoch gibt es auch positive Nachrichten für die Branche. Im Juni kündigten mehrere neue Akteure ihren Einstieg an. So erwägt das südafrikanische Staatsenergieunternehmen Eskom, überschüssigen Strom für Bitcoin-Mining zu nutzen. In den Vereinigten Staaten hat die NIP Group mit eigenen Bergbauaktivitäten begonnen, und das britische TWL Miner sammelte 95 Millionen Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde.
Laut Analysten deutet dies auf eine starke zugrundeliegende Nachfrage nach Bitcoin und ein wachsendes Vertrauen in die Bergbaubranche hin, trotz vorübergehender Rückschläge. Unternehmen investieren zudem immer häufiger in Kühltechnologien und Risikomanagement, um sich besser gegen extreme Wetterbedingungen zu schützen.
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