Ein Sicherheitsforscher, bekannt als „jayjonah.eth“ und verbunden mit dem Sicherheitsunternehmen Spearbit, hat eine große Belohnung von 150.000 US-Dollar erhalten, nachdem er eine kritische Schwachstelle in der Evmos-Blockchain identifiziert hatte. Dieser Fund, der durch eine präzise Analyse der Cosmos Network-Dokumentation gemacht wurde, stellt einen wichtigen Erfolg für das Evmos Bug Bounty-Programm dar, das seit November 2022 aktiv ist.
Kritische Bugs manchmal überraschend einfach
In einem Blogbeitrag vom 28. Oktober teilt der Forscher seine Entdeckungen. Durch die genauere Untersuchung eines Konzepts über „Modul-Konten“ in der Cosmos-Dokumentation entdeckte er, dass bestimmte Modul-Konten innerhalb der Blockchain schwerwiegende Folgen haben können, wenn sie außerhalb der üblichen Netzwerkrichtlinien Gelder erhalten. In einer Testumgebung prüfte jayjonah.eth diese Hypothese und bestätigte, dass das Senden von Geldern an Modul-Konten die Blockproduktion vollständig stoppt, was das Netzwerk lahmlegt und alle damit verbundenen dezentralen Anwendungen (DApps) zum Stillstand bringt.
„Die kritischsten Bugs sind manchmal überraschend einfach“, erklärte jayjonah.eth, der damit die höchste Belohnung im Evmos-Programm erhielt. Er ermutigt Sicherheitsforscher, regelmäßig Dokumentationen zu durchsehen, da darin manchmal versteckte Schwachstellen ans Licht kommen.
Bug Bounty-Programme spielen zunehmend entscheidende Rolle
Bug Bounty-Programme spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Risikominimierung von Cyberangriffen und der Reduzierung finanzieller Schäden durch Hacks. So gelang es dem Yield-Protokoll im September, nach erfolgreichen Verhandlungen mit einem Hacker fast 5 Millionen US-Dollar an gestohlener Krypto zurückzubekommen.
Die Entdeckung von jayjonah.eth unterstreicht die Wirksamkeit von Bug Bounty-Programmen im Blockchain-Sektor. Solche Programme helfen Projekten, Sicherheitslücken frühzeitig zu identifizieren und Cyberbedrohungen zu reduzieren, wodurch Blockchain-Projekte für ihre Nutzer sicherer und robuster werden.
Bitcoin-Vermögen eines Drogenhändlers landete im Müll – bis Europol eingriff
Irische Behörden sichern 1.500 Bitcoin aus verloren geglaubten Wallets eines Drogenhändlers und werfen damit neue Fragen zu Private Keys auf.
Wie ein Anruf in 8 Millionen Krypto-Lösegeld endete
Laut der veröffentlichten Anklageschrift begann der Cyberangriff im Mai 2025 mit Social Engineering.
Polymarket entschädigt Nutzer nach Phishingangriff über externen Anbieter
Polymarket ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Angreifer nutzten eine Sicherheitslücke bei einem externen Anbieter, um eine Phishingattacke durchzuführen.
Meist gelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Machine-Learning-Algorithmus sagt XRP-Kurs für den 1. Juli 2026 voraus
KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
