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Donald Trump begann seine Präsidentschaft unter anderem mit einer Begnadigung für Ross Ulbricht, der zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt worden war, nun aber wieder auf freiem Fuß ist. Das blieb auch Sam Bankman-Fried nicht verborgen, der Gründer und ehemalige CEO von FTX, der sich nun Trump und den Republikanern annähert – in der Hoffnung auf eine Strafmilderung.
Während der Wahlen 2020 spendete Sam Bankman-Fried Geld an die Demokraten. Im Gespräch mit der New York Sun erklärte er jedoch, dass er dies vor allem tat, um zu verhindern, dass die Partei in die Hände von Bernie Sanders fällt, der als Sozialist bekannt ist.
„Ich würde sagen, dass ich mich damals als leicht links der Mitte auf dem politischen Spektrum sah. Aber so sehe ich mich nicht mehr. Das ist nicht mehr das Bild, das ich 2022 von mir hatte.
Die Biden-Regierung war unglaublich destruktiv und schwer zu handhaben, während die Republikaner vernünftiger waren. Ich war extrem frustriert und enttäuscht über das, was ich von der Regierung Biden und den Demokraten sah“, so Sam Bankman-Fried.
Das sind interessante Aussagen – wäre da nicht die Tatsache, dass Sam Bankman-Fried ein Krimineller ist, der Menschen um Milliarden von Dollar an Ersparnissen gebracht hat. Insofern ist er wohl die letzte Person, die sich anmaßen sollte, über andere zu urteilen.
Insgesamt spendete Sam Bankman-Fried laut Berichten 40 Millionen Dollar an politische Kandidaten, bevor seine Handelsplattform FTX im Jahr 2022 spektakulär zusammenbrach.
Mit diesen Spenden versuchte Bankman-Fried unter anderem, das politische Klima rund um Kryptowährungen zu beeinflussen. Letztendlich erwies er sich jedoch nicht als positive Kraft für die Branche, sondern als die wohl negativste in Jahren.
Der Reputationsschaden, den er verursacht hat, dürfte Bitcoin auch in Zukunft noch belasten. Daran besteht kein Zweifel, denn wenn Milliardenbeträge durch Betrug verloren gehen, vergessen die Menschen das nicht so schnell.
Obwohl SBF im Grunde genommen nichts mit Bitcoin zu tun hat, ist es für Außenstehende natürlich schwierig, solche Dinge voneinander zu trennen. Für viele Menschen erscheint alles als ein und dasselbe.
Sam Bankman-Fried von FTX nähert sich also Donald Trump an – vermutlich in der Hoffnung auf eine mildere Strafe.
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