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Man würde es im Moment nicht erwarten, aber es gibt noch immer Menschen, die die Aussichten für den Kryptosektor positiv sehen. Laut den Analysten von Santiment bieten Ethereum (ETH) und zwei weitere große Altcoins Chancen, obwohl wir uns in einer Phase massiver Kursrückgänge befinden.
Der Grund, warum Santiment bei den genannten Altcoins optimistisch ist, liegt in der folgenden Grafik.

Darin sehen wir, dass die Buchverluste der Trader auf Niveaus gestiegen sind, die üblicherweise mit Marktböden zusammenfallen.
Es gibt schlichtweg „extreme Verluste“ bei Privatanlegern. In der Vergangenheit ergaben sich daraus hervorragende Kaufgelegenheiten. Eine Garantie ist das natürlich nicht, doch Santiment meint, dass die Chancen auf eine positive Wende damit steigen.
Das deckt sich im Grunde mit der uralten Wall-Street-Weisheit, dass man kaufen soll, wenn sprichwörtlich Blut durch die Straßen fließt und niemand mehr Interesse an Aktien hat.
Und verkaufen sollte man genau dann, wenn Friseur und Taxifahrer über Anlagen reden.
Neben den Altcoins sind die Analysten von Santiment auch für Bitcoin positiv gestimmt. Ihrer Ansicht nach sendet Bitcoin Signale, die auf einen nahenden Boden hindeuten. Das wäre auch nötig, denn seit dem Allzeithoch von 126.000 Dollar hat der Bitcoin-Kurs rund 36.000 Dollar eingebüßt.
„Zwar ist ein Boden nicht garantiert, doch die Chancen auf eine Trendumkehr am Markt steigen deutlich, wenn die soziale Dominanz von Bitcoin anzieht. Während des Rückgangs am Freitag unter 95.000 Dollar sprang die Zahl der Bitcoin-Diskussionen auf den höchsten Stand seit vier Monaten. Das deutet auf Panik unter Privatanlegern hin“, so Santiment.

Im Grunde sagen sie damit: Panik bei Privatanlegern deutet darauf hin, dass ein Boden in Sicht ist. Warum? Weil in solchen Phasen die meisten, die verkaufen wollten, dies bereits getan haben könnten.
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