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Der Chief Legal Officer (CLO) von Ripple Labs, Stuart Alderoty, hat in einem Gespräch mit der FOX Business-Journalistin Eleanor Terrett wichtige Einblicke in das Berufungsverfahren der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) gegen Ripple gegeben. Laut der von der Journalistin auf Social Media geteilten Zeitachse könnte der Rechtsstreit bis Juli 2025 dauern, bevor die Krypto-Community endgültige Klarheit erhält.
Die Kryptowährungsgemeinschaft richtet erneut ihre Aufmerksamkeit auf den Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC, nachdem die US-Behörde am 2. Oktober Berufung gegen das Urteil von Richterin Analisa Torres vom 7. August eingelegt hat. Trotz einer Geldstrafe von 125 Millionen US-Dollar, die Ripple auferlegt wurde, sahen viele XRP-Investoren das Urteil als Sieg an. Die SEC hatte ursprünglich 2 Milliarden US-Dollar gefordert, und noch wichtiger, Richterin Torres entschied, dass XRP kein Wertpapier ist.
Das Berufungsverfahren der SEC bringt jedoch erneut Unsicherheit für XRP mit sich, was den Preis dieser beliebten Altcoin weiter unter Druck setzt. Laut CLO Stuart Alderoty könnte es bis Juli 2025 dauern, bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Die genaue Begründung der Berufung muss noch bekannt gegeben werden, wird aber voraussichtlich nach der Veröffentlichung des C-Formulars der SEC an diesem Freitag deutlich.
Ripple hat inzwischen auch eine Gegenberufung eingereicht. Alderoty erklärte dazu:
„Die SEC hat in allen wichtigen Punkten verloren, deshalb sind sie in Berufung gegangen. Heute hat Ripple eine Nebenberufung eingereicht, um sicherzustellen, dass nichts auf dem Tisch bleibt.“
Wichtige Termine sind die Veröffentlichung des C-Formulars der SEC, die für diesen Freitag erwartet wird. Eine Woche später wird Ripple sein eigenes C-Formular einreichen. Anschließend müssen beide Parteien eine Zeitleiste für das Eilverfahren festlegen. Die SEC hat dann 90 Tage Zeit, um das Verfahren offiziell einzuleiten, woraufhin Ripple reagieren wird.
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