Brad Garlinghouse
Ripple

Ripple-CEO wütend auf Coindesk: „Peinlich für die gesamte Krypto-Industrie!“

Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, ist wütend über einen kürzlich erschienenen Artikel von Coindesk, in dem behauptet wird, dass Ripple mit seiner neuen Stablecoin in eine Sackgasse gerät.

Er bezeichnet den Artikel als „kindische Streiche“ und wirft Coindesk Sensationslust vor. Was denkt ihr? Hat Ripple mit seiner neuen Stablecoin eine Chance, mit Tether und USDC zu konkurrieren?

Ripple CEO reagiert auf Kritik an neuer Stablecoin

Am Donnerstag griff Garlinghouse Coindesk, ein bekanntes Krypto-Nachrichtenmedium, scharf an. Laut ihm ist der Artikel, dass Ripple sich mit einer Stablecoin auf einen gesättigten Markt begibt, „peinlich“ für die gesamte Krypto-Industrie. „Kindische Streiche, die sich hinter einer Marke verstecken, die ernst genommen werden sollte und eine führende Rolle in der Berichterstattung über Krypto einnimmt“, schrieb Garlinghouse auf der Social-Media-Plattform X.

In dem Artikel behauptet Daniel Kuhn, stellvertretender Chefredakteur des Consensus Magazine, dass Ripple mit der Ankündigung der Stablecoin eigentlich das „Totenglöcklein“ für den umstrittenen XRP-Token läutet. Kuhn suggeriert, dass das belagerte Unternehmen möglicherweise verzweifelt nach einer neuen Einnahmequelle sucht.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC fordert eine Strafe von mehr als 2 Milliarden Dollar von Ripple. Laut der SEC hätte eine derart astronomische Strafe eine abschreckende Wirkung auf den Rest der Branche.

Der Artikel erwähnt auch, dass die „On-Demand Liquidity“ Lösung von Ripple bei „legitimen“ Finanzinstitutionen, die wegen der Volatilität von XRP zögerlich sein könnten, keinen Fuß fassen konnte. Außerdem scheiterten die Partnerschaften mit Santander und MoneyGram letztendlich, so der Artikel. Es gibt auch keinen Beweis dafür, dass RippleNet-Kunden XRP überhaupt für grenzüberschreitende Zahlungen verwenden.

XRP-Befürworter sehen Zukunft für Ripple

Natürlich sind XRP-Befürworter wütend über den Artikel, der Ripple als ein schwankendes Unternehmen darstellt. Sie weisen schnell darauf hin, dass große Institutionen wie American Express nach wie vor zu den Finanzpartnern von Ripple gehören.

Zudem bleibt XRP eine der führenden Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Und obwohl der Wert jetzt nur ein Bruchteil von dem von Ethereum ist, ist es übertrieben zu sagen, dass die mit Ripple verbundene Kryptowährung irrelevant wird.

„Ripple macht weiterhin Fortschritte und findet neue Wege und Möglichkeiten. Es geht nicht darum, ob sie stolpern, sondern darum, wie sie immer wieder weitermachen“, so Artur Kirjakulov, Mitbegründer von XPMarket.com, auf der Social-Media-Plattform X.

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