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Da die Ethereum (ETH) Spot Exchange-Traded Funds (ETF’s) in den Vereinigten Staaten genehmigt wurden, wird viel darüber spekuliert, welche Kryptowährung als nächstes für einen solchen Fonds an der Reihe sein wird.
Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, hat sich nun ebenfalls in die Diskussion eingemischt und prognostiziert die unvermeidliche Genehmigung von ETFs für XRP, Solana (SOL) und Cardano (ADA).
Während der Consensus 2024, einer der größten und einflussreichsten jährlichen Krypto-Konferenzen, sprach Garlinghouse über die Frage, ob in Zukunft weitere Altcoins einen eigenen amerikanischen Spot-ETF erhalten werden.
Garlinghouse ist sehr optimistisch und denkt, dass die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) in Zukunft mehr Spot-ETFs für Kryptowährungen zulassen wird. „Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, und es ist unvermeidlich, dass ein XRP-ETF kommt, ein Solana (SOL) ETF kommt, ein Cardano (ADA) ETF kommt, und das ist großartig,“ sagte er.
Laut Garlinghouse, der seit 2016 CEO von Ripple ist, könnte der Genehmigungsprozess für diese neuen Altcoin-ETFs herausfordernd sein, aber er betrachtet dies als vorübergehende Hindernisse, die überwunden werden können.
Letzte Woche konntest du auch lesen, dass die britische Großbank Standard Chartered die gleiche Erwartung teilt. Insbesondere prognostizierte der Analyst Geoffrey Kendrick, dass die SEC bis 2025 ETFs für Solana und XRP genehmigen wird.
Während der Krypto-Veranstaltung äußerte Garlinghouse, nicht zum ersten Mal, auch seine Frustration über das Fehlen klarer und konsistenter Krypto-Regulierungen in den USA, insbesondere seitens der SEC.
Er kritisiert SEC-Chef Gary Gensler, weil dieser trotz mehrfacher Aufforderungen des Kongresses keine Antworten auf klare Fragen gibt, wie etwa ob Ether ein Wertpapier ist. Auch Genslers Standpunkt, dass die aktuellen Regeln klar sind und keine Anpassung benötigen, wird angegriffen.
Letzte Woche wurde das neue FIT21-Krypto-Gesetz im Repräsentantenhaus verabschiedet, das die unklare Krypto-Regulierung in den Vereinigten Staaten beenden soll.
Das Gesetz soll Klarheit über die Klassifizierung von Kryptowährungen als Wertpapiere oder digitale Rohstoffe schaffen und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mehr Autorität geben.
Ob das Gesetz auch den Senat übersteht und tatsächlich umgesetzt wird, bleibt natürlich noch abzuwarten.
Der frühere CFTC-Vorsitzende Chris Giancarlo erwartet, dass Banken gezwungen sein werden, XRP zu verwenden, sobald gesetzliche Regelungen die Unsicherheit in der Krypto-Branche beseitigen.
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