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Ripple-CEO Brad Garlinghouse kritisiert falsche Berichterstattung über XRP

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse, kritisiert die falsche Berichterstattung mehrerer Nachrichtensender über den Status von XRP. Richterin Analisa Torres entschied, dass die beliebte Altcoin kein Wertpapier ist, was einen wichtigen Sieg für Ripple darstellte. Obwohl dieses Urteil vor etwa einem Jahr gefällt wurde, zeichnen die Medien laut Garlinghouse weiterhin ein falsches Bild von XRP.

Garlinghouse richtet seine Kritik unter anderem an CoinDesk, ein großes amerikanisches Kryptonachrichten-Unternehmen. Ihm zufolge hat die Plattform fälschlicherweise suggeriert, dass XRP möglicherweise als ein Wertpapier angesehen werden könnte, was dem Urteil von Richterin Torres widerspricht. Außerdem soll CoinDesk die Worte eines anderen Richters namens Hamilton falsch wiedergegeben haben, wodurch fälschlicherweise der Eindruck entstand, dass XRP ein Wertpapier sei.

Die Angelegenheit ist heikel, da der Status des XRP-Tokens eine entscheidende Rolle im Rechtsstreit zwischen Ripple und der Securities and Exchange Commission (SEC) spielt. Die amerikanische Behörde beschuldigt Ripple, unrechtmäßig nicht registrierte Wertpapiere an institutionelle Investoren während des Initial Coin Offerings (ICO) von XRP verkauft zu haben. Die SEC fordert dafür eine Strafe von mehr als 100 Millionen Dollar.

Garlinghouse betont, dass es keinen Zweifel daran gibt, dass XRP kein Wertpapier ist. Er stellt die beliebte Altcoin in dieselbe Kategorie wie Bitcoin (BTC).

Ergebnis des Ripple-Prozesses noch immer unsicher

Obwohl der Ripple-CEO von der Status von XRP überzeugt ist, ist das Ergebnis des Rechtsstreits mit der SEC alles andere als sicher. Obwohl Richterin Torres 2023 ein günstiges Urteil für das amerikanische Blockchain-Unternehmen gefällt hat, sind sich viele Anwälte einig, dass ihre Worte nicht endgültig sind. Dies könnte sich negativ auf den Kurs von XRP auswirken, der sich bereits seit mehreren Monaten in einem Abwärtstrend befindet.

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