Ein Gericht im US-Bundesstaat Nevada hat das Verbot für die Handelsplattform Kalshi verlängert. Das Unternehmen darf vorerst keine sogenannten Ereignisverträge anbieten, da diese laut Gericht unter das Glücksspielgesetz fallen. Es ist das erste Mal, dass ein US-Bundesstaat gerichtlich gegen eine Plattform für Vorhersagemärkte vorgeht.

Verträge oder Wetten?

Der Fall dreht sich um eine grundlegende Frage: Handelt es sich bei den Produkten von Kalshi um Finanzinstrumente oder um Glücksspiele? Der Unterschied bestimmt, welcher Regulierer zuständig ist und ob die Plattform eine Glücksspiellizenz benötigt.

Kalshi, mit Sitz in New York, behauptet, es biete Finanzderivate an, die mit Swaps vergleichbar sind. Auf dieser Basis erklärt das Unternehmen, es unterliege der Aufsicht der CFTC, der US-Börsenaufsicht für Rohstoffmärkte, und nicht den Glücksspielgesetzen einzelner Bundesstaaten.

Richter Jason Woodbury wies diese Auffassung zurück. Seiner Ansicht nach ähneln die Verträge traditionellen Wetten stark. Es macht praktisch keinen Unterschied, ob jemand eine Wette bei einem Buchmacher platziert oder ein Vertrag erwirbt, der von demselben Ergebnis abhängt. Teilnehmer gewinnen oder verlieren Geld basierend auf einem Ereignis, und das qualifiziert nach dem Gesetz von Nevada als Glücksspiel.

Verbot gilt mindestens bis 17. April

Der Beschluss verlängert ein früheres temporäres Verbot, das am 20. März in Kraft trat. Es bleibt mindestens bis zum 17. April bestehen, während das Gericht mögliche strukturelle Einschränkungen prüft. Einwohner von Nevada dürfen ohne Lizenz kein Geld auf den Ausgang von Sportveranstaltungen, Wahlen oder Unterhaltungsveranstaltungen über solche Verträge setzen.

Weitere Staaten könnten folgen

Nevada ist nicht allein. In Utah wurde kürzlich eine Gesetzgebung verabschiedet, die sich gegen Plattformen wie Kalshi und Polymarket richtet. Dieses Gesetz klassifiziert Wetten auf Ereignisse als Glücksspiele und soll solche Dienste blockieren.

Die Entwicklungen verdeutlichen die zunehmende Spannung zwischen den Bundesstaaten und der Bundesaufsichtsbehörde CFTC. Letztere beansprucht die Zuständigkeit für die Aufsicht über Vorhersagemärkte. CFTC-Vorsitzender Michael Selig bezeichnete diese Märkte kürzlich als Wahrheitsmaschinen, die zuverlässige Einblicke liefern, weil Teilnehmer Geld auf ihre Erwartungen setzen.

Was das für die Branche bedeutet

Das Urteil setzt einen wichtigen Präzedenzfall. Sollten weitere Staaten dem Beispiel Nevadas folgen und Vorhersagemärkte als Glücksspiele einstufen, wird es für Plattformen wie Kalshi und Polymarket zunehmend schwieriger, landesweit zu operieren.

Für die Kryptobranche ist das relevant, da auf Blockchain basierende Vorhersagemärkte wie Polymarket in den letzten Jahren stark gewachsen sind. Eine fragmentierte staatliche Regulierung könnte das Wachstum dieses Sektors erheblich bremsen.

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