Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall kooperiert mit dem Satellitenbauer OHB an einem Vorschlag für den Bau eines Satellitennetzwerks für sichere Internetkommunikation. Die beiden Unternehmen zielen damit auf einen Milliardenauftrag der deutschen Regierung.

Fokus auf die NATO-Ostflanke

Der Auftrag zielt auf die Entwicklung eines militärischen Internetdienstes über Satelliten, speziell für die Nutzung durch die Bundeswehr. Laut der Financial Times ist der Plan als Alternative zum bestehenden Starlink-Netzwerk von Elon Musks SpaceX gedacht, das derzeit in verschiedenen Konfliktgebieten eingesetzt wird.

Armin Fleischmann, Raumfahrtkoordinator der Bundeswehr, betonte kürzlich, dass deutsche Unternehmen bei solchen strategischen Projekten die Führung übernehmen sollten. Er sagte gegenüber der Zeitung Handelsblatt:

„Die Priorität liegt auf der NATO-Ostflanke. Wir streben nicht unbedingt eine weltweite Abdeckung an, sondern wollen zuerst unsere unmittelbaren Interessen sichern.“

Das Interesse an einem unabhängigen System rührt auch von früheren Vorfällen mit Starlink her. Im Jahr 2022 wurde der Internetdienst von SpaceX plötzlich für ukrainische Truppen abgeschaltet, was ein militärisches Offensivvorhaben gefährdete.

Dieses Ereignis führte in europäischen Verteidigungskreisen zu Besorgnis über die Abhängigkeit von kommerzieller, ausländischer Technologie. Mit der Entwicklung einer deutschen Alternative zu Starlink soll Europa weniger von amerikanischen Diensten abhängig werden.

Europäische Aufrüstung treibt Investitionen an

Rheinmetall hat stark von den gestiegenen Militärausgaben in Europa seit der russischen Invasion in der Ukraine profitiert. Der Börsenwert des Unternehmens ist seit 2022 um mehr als 1.700 Prozent gestiegen, womit es derzeit das größte Rüstungsunternehmen Europas ist.

Laut NATO habe Russland sogar versucht, CEO Armin Papperger zu eliminieren. Fleischmann zeigt sich optimistisch über die technologische Leistungsfähigkeit seines Landes:

„Die deutsche Ingenieurskunst hat vielleicht etwas an Boden verloren, aber wir sind immer noch Weltklasse im Maschinenbau. Und eine Rakete ist eine große, komplexe Maschine.“

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