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Der Aufstieg von Quantencomputern löst wachsende Besorgnis in der Kryptobranche aus. Laut Entwicklern des NEAR Protocols könnten diese extrem leistungsfähigen Computer künftig eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit von Blockchains wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Solana (SOL) darstellen.
Die Diskussion dreht sich nicht nur um den Diebstahl von Kryptowährungen, sondern vor allem um ein größeres Problem: Wie kann eine Blockchain in Zukunft noch feststellen, wer der rechtmäßige Besitzer digitaler Vermögenswerte ist?
Blockchains nutzen komplexe Kryptografie, um Wallets und Transaktionen zu sichern. Kryptografie ist die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen, sodass nur der rechtmäßige Besitzer Zugang hat. Mit der derzeitigen Technologie ist diese Sicherheit nahezu unknackbar, doch Quantencomputer könnten dies in Zukunft ändern. Ein Quantencomputer ist eine Maschine, die die besonderen Eigenschaften von Teilchen auf subatomarer Ebene nutzt, um bestimmte Berechnungen millionenfach schneller durchzuführen als ein herkömmlicher Computer.
Laut Forschern von Google und dem California Institute of Technology könnten einsatzfähige Quantencomputer schneller verfügbar sein als bisher angenommen. Google erklärte sogar, dass die Sicherheit von Bitcoin theoretisch innerhalb von zehn Minuten geknackt werden könnte, sobald die Technologie ausreichend entwickelt ist.
Dies würde Hackern die Möglichkeit geben, Wallets zu übernehmen oder Transaktionen während der Übermittlung anzugreifen.
Anton Astafiev, Technischer Direktor von Near One, sieht die größte Gefahr nicht nur im Diebstahl von Kryptowährungen, sondern in der fehlenden Möglichkeit, danach noch festzustellen, wer der rechtmäßige Eigentümer der Vermögenswerte ist.
„Blockchains werden schwierige Entscheidungen treffen müssen, wenn dies Realität wird“, erklärte Astafiev.
Laut ihm könnten Protokolle schließlich gezwungen sein, Transaktionen oder Wallets vorübergehend zu sperren, um Missbrauch zu verhindern. Ohne solche Maßnahmen droht laut ihm ein „Wildwest-Szenario“, in dem gestohlene Kryptowährungen weiterhin frei zirkulieren.
NEAR untersucht daher neue Technologien, um das Eigentum besser nachzuweisen, ohne dass Nutzer ihre privaten Daten preisgeben müssen.
Eine der möglichen Lösungen ist die Verwendung von Zero-Knowledge-Proofs, oder ZK-Proofs. Damit kann jemand nachweisen, dass er der Besitzer einer Wallet ist, ohne sensible Informationen wie eine Seed-Phrase preiszugeben. Eine Seed-Phrase ist eine Reihe zufälliger Wörter, mit der Nutzer Zugang zu ihrer Kryptowallet erhalten, vergleichbar mit einem Passwort, das den Zugang zu allen Vermögenswerten freischaltet.
Laut NEAR könnte die Zero-Knowledge-Technologie eine entscheidende Rolle bei der Sicherung von Blockchains gegen zukünftige Quantenangriffe spielen.
Neben der Erforschung von Eigentumsverifikationen arbeitet NEAR an einem neuen Signatursystem, das gegen Quantenangriffe resistent ist. Eine der ersten Lösungen, die getestet wird, ist FIPS-204, ein neuer kryptografischer Standard, der vom amerikanischen National Institute of Standards and Technology, kurz NIST, genehmigt wurde. NIST ist eine US-Bundesbehörde, die weltweit genutzte Technologie- und Sicherheitsstandards festlegt. Die Technologie wird später in diesem Quartal im Testnetz von NEAR verfügbar sein.
Das Layer-1-Netzwerk sichert derzeit mehr als 137 Millionen Dollar an Nutzervermögen. Ein Layer-1-Netzwerk ist eine eigenständige Blockchain, die Transaktionen direkt verarbeitet, im Gegensatz zu einem Layer-2-Netzwerk, das auf einer bestehenden Blockchain aufbaut.
Auch andere große Blockchain-Netzwerke ergreifen inzwischen Maßnahmen gegen die mögliche Bedrohung durch Quantencomputer.
Die Ethereum Foundation hat ein spezielles Post-Quantum-Ethereum-Team gegründet, das bis 2029 Sicherheitslösungen auf Protokollebene integrieren möchte.
Innerhalb des Solana-Ökosystems haben die Validator-Clients Anza und Firedancer bereits eine Testimplementierung von Falcon eingeführt, einer neuen Technologie für digitale Signaturen, die gegen Quantenangriffe resistent ist.
Auch in der Bitcoin-Community wächst das Interesse an diesem Thema. Adam Back, CEO des Blockchain-Unternehmens Blockstream, erklärte kürzlich, dass aktuelle Quantencomputer noch hauptsächlich Laboratorien vorbehalten sind, betonte jedoch, dass Entwickler bereits jetzt an langfristigen Lösungen arbeiten müssen.
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Ein Analyst prognostiziert einen Anstieg von XRP auf 12 Dollar, sofern der Coin seine historische Unterstützung bei etwa 1,30 Dollar in der Monatsgrafik halten kann.