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Die Polizei von Hongkong warnt vor einem starken Anstieg von Online-Anlagebetrug, bei dem Kryptowährungen eingesetzt werden, um Opfer anzulocken. Allein in der vergangenen Woche wurden mehr als 70 Fälle gemeldet. Die gesamte Schadenssumme beläuft sich auf über 80 Millionen Hongkong-Dollar, umgerechnet gut 9 Millionen Euro.
Einer der auffälligsten Fälle betrifft eine Frau in den Vierzigern, die in nur 50 Tagen um 1,2 Millionen Hongkong-Dollar betrogen wurde. Dieser Betrag entspricht ihrem gesamten Einkommen über vier Jahre.
Nach Angaben der Polizei begann der Betrug über WeChat, eine beliebte Messaging-App in Asien. Die Frau wurde von einem Mann kontaktiert, der sich als Experte für Krypto-Investitionen ausgab. Er gewann ihr Vertrauen, indem er hohe und angeblich garantierte Renditen versprach.
Auf Anraten des Betrügers eröffnete das Opfer ein Konto auf einer Investmentplattform, die sich später als Fälschung herausstellte. Die Website war so gestaltet, dass es den Anschein hatte, als würden ihre Investitionen schnell Gewinne erzielen. In Wirklichkeit waren diese Zahlen völlig erfunden.
Da die Frau glaubte, dass ihre Investition erfolgreich sei, überwies sie mehrfach Geld auf Bankkonten und Krypto-Wallets, die vom Betrüger kontrolliert wurden. Als sie ihr Geld abheben wollte, stellte sich heraus, dass dies nicht möglich war, und der Betrug flog auf.
Die Polizei in Hongkong warnt, dass diese Art von Online-Betrug immer professioneller wird und daher schwerer zu erkennen ist. Über die Plattform CyberDefender ruft die Polizei die Bürger zur erhöhten Wachsamkeit auf, insbesondere bei Angeboten, die hohe und garantierte Gewinne versprechen.
Experten betonen, dass Anleger immer überprüfen sollten, ob eine Plattform vertrauenswürdig ist, und kein Geld an unbekannte Parteien überweisen sollten. Es bleibt wichtig, bei Anlagechancen kritisch zu sein, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein.
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