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Bemerkenswerte Neuigkeiten rund um den Terraform Labs Fall: Milojko Spajic, der Premierminister von Montenegro, entpuppt sich als ein früher Investor in Terra (LUNA). Dies wurde in einem aktuellen Bericht des montenegrinischen Nachrichtensenders Vijesti enthüllt.
Diese Enthüllung wirft ein interessantes Licht auf seine Beteiligung an der Krypto-Industrie und wirft natürlich Fragen zu möglichen Interessenkonflikten auf.
Premierminister Spajic war bereits früh in Investitionen in Terra, ein Blockchain-Projekt, das für seine algorithmische Stablecoin TerraUSD (UST) bekannt ist, involviert. Diese Beteiligung begann bereits im Jahr 2018, noch bevor Terra wirklich Bekanntheit erlangte. Laut Dokumenten kaufte Spajic am 18. April 2018 750.000 LUNA-Tokens für 75.000 Dollar. Auf dem Höhepunkt des LUNA-Kurses war dies insgesamt mehr als 75 Millionen Dollar wert.
Anfang letzten Jahres wurde Do Kwon nach einer langen Fahndung in Montenegro verhaftet. Er versuchte damals, mit gefälschten Papieren das Land zu verlassen, aber die montenegrinischen Behörden konnten dies verhindern. Jetzt, da Spajics Investitionen bekannt sind, erscheint Do Kwons Anwesenheit im Balkanland vielleicht nicht mehr so zufällig.
Die Investitionen waren bereits bekannt, aber bis vor kurzem behauptete Spajic, dass er nie persönlich in das Projekt des Südkoreaners involviert gewesen sei. Ihm zufolge steckte ein Unternehmen aus Singapur, bei dem er zwischen 2017 und 2020 arbeitete, hinter den Investitionen. Diese neuen Informationen widersprechen dem jedoch, was die Situation für Spajic nicht gerade rosig erscheinen lässt.
Das Terra-Ökosystem, gegründet von dem Südkoreaner Do Kwon, erlebte im Mai 2022 einen dramatischen Zusammenbruch. TerraUSD (UST), eine algorithmische Stablecoin, verlor seine Bindung und löste eine Kettenreaktion aus, die zur totalen Implosion sowohl von UST als auch des nativen Tokens des Ökosystems, LUNA, führte. Milliarden von Dollar an Wert verdampften innerhalb weniger Tage, was eine Schockwelle in der Krypto-Welt auslöste.
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