Kehrt Jesus vor 2027 zurück? Und fällt das neue Kabinett schon innerhalb eines Jahres? Auf Prognoseplattformen wie Polymarket setzen Menschen echtes Geld auf solche Szenarien. Die niederländische Aufsichtsbehörde schlägt nun Alarm und will diese Praktiken so schnell wie möglich verbieten.

Politische Wetten im Aufwind

Polymarket ist eine amerikanische Plattform, auf der Nutzer auf nahezu alles spekulieren können. Von Präsidentschaftswahlen bis zu Oscar-Gewinnern: Nichts scheint zu abwegig.

Auch niederländische politische Ereignisse werden zum Wettgegenstand. So wurde bereits zuvor auf den zukünftigen Premierminister gewettet. Inzwischen gehen die Spekulationen weiter. Nutzer setzen nun auf das genaue Datum der Vereidigung des neuen Kabinetts und auf den Sturz des Kabinetts Jetten im Jahr 2026.

Eingriff der Glücksspielaufsicht

Während politische Wetten in den USA erlaubt sind, sind sie in den Niederlanden verboten. Die niederländische Glücksspielaufsichtsbehörde Kansspelautoriteit (KSA) erklärt, dass solche Wetten nicht nur süchtig machen können, sondern auch die demokratische Rechtsordnung untergraben könnten.

„Das Anbieten von Wetten auf politische Ereignisse ist in den Niederlanden stets verboten, auch wenn eine Website über eine Glücksspielerlaubnis verfügt“, warnt Ella Seijsener von der KSA.

Die Aufsichtsbehörde verlangt, dass Polymarket den Zugang für niederländische Nutzer sperrt und alle Wetten auf die niederländische Politik entfernt. Kommt die Plattform dieser Aufforderung nicht nach, werden Strafzahlungen verhängt. Laut Seijsener können solche Glücksspielmärkte sogar den Ausgang von Wahlen beeinflussen: „Menschen stimmen möglicherweise anders ab, wenn sie Geld auf das Ergebnis gesetzt haben.”

In Ländern wie Belgien und Deutschland wurde die Website bereits gesperrt. Trotzdem flossen zuvor schon 32 Millionen Dollar in eine Wette über die niederländische Kabinettsbildung.

Milliardenhandel trotz Kritik

Trotz aller Kritik wächst Polymarket weiter. Im Januar verzeichnete die Plattform laut The Block ein Handelsvolumen von 7,66 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im Januar 2024 lag das Volumen noch bei 1,15 Milliarden und zwei Jahre zuvor bei nur 83 Millionen.

Auch der Konkurrent Kalshi verzeichnet ein enormes Wachstum. Dieses Plattform erreichte im vergangenen Monat sogar ein Handelsvolumen von 9,55 Milliarden Dollar. Beide Unternehmen werden inzwischen mit Milliarden bewertet. Im Oktober zog Polymarket frisches Kapital zu einer Bewertung von 12 bis 15 Milliarden Dollar ein. Kalshi wurde im November auf 11 Milliarden Dollar geschätzt.

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