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Laut dem Ökonomen und Goldbefürworter Peter Schiff befinden wir uns in einem der stärksten Bullenmärkte für Gold aller Zeiten. Dennoch bleibt die Stimmung unter Anlegern überraschend verhalten.
In einem aktuellen Beitrag auf X äußerte Schiff seine Frustration über die abwartende Haltung vieler Investoren – gerade jetzt, da der Goldpreis über die Marke von 3.000 US-Dollar pro Unze gestiegen ist.
„Dies ist der stärkste Bullenmarkt für Gold, den wir je gesehen haben, doch gleichzeitig herrscht eine auffallend schwache Anlegerstimmung“, so Schiff. Während der Goldpreis ein Rekordhoch nach dem anderen erreicht, bleiben die Aktien von Goldminen deutlich zurück. Laut dem Ökonomen ist das völlig unbegründet. Kleinere Rücksetzer – wie ein Rückgang von 3.035 auf 3.028 Dollar – sollten Anleger nicht abschrecken, besonders nicht in einem Markt mit soliden Fundamentaldaten.
Schiff bezeichnet Goldminenaktien als „unterbewertet – selbst bei einem deutlichen Rückgang des Goldpreises“ und sieht die aktuell niedrigen Kurse als attraktive Einstiegschance für langfristig orientierte Investoren.
Auch der US-Dollar spielt laut Schiff eine wichtige Rolle. Bemerkenswert sei, dass der Goldpreis selbst bei einer vergleichsweise starken Dollar-Position steige – ein Signal, das laut ihm nicht ignoriert werden darf. „Zudem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Dollar in naher Zukunft weiter an Wert verlieren wird“, erklärt er. Eine schwächere US-Währung könnte den Goldpreis weiter in die Höhe treiben und die Unterbewertung der Minenaktien noch deutlicher machen.
Schiff beschränkt seine Analyse nicht nur auf Gold, sondern blickt auch auf breitere Markttrends. So vergleicht er klassische Börsenindizes mit dem Goldpreis – mit einer bemerkenswerten Schlussfolgerung: „Wenn man Aktien in echtem Geld bewertet, erkennt man erst die tatsächlichen Auswirkungen der Inflation.“
Nach seinen Berechnungen ist der S&P 500 seit Ende 2000 um ganze 60 Prozent gefallen – gemessen in Gold. Das deute auf einen langanhaltenden Bärenmarkt bei Aktien hin, der durch die sinkende Kaufkraft des Dollars verschleiert werde. Auch Bitcoin befinde sich seiner Ansicht nach – im Vergleich zu Gold – bereits seit Jahren in einem Abwärtstrend.
Mit dieser Analyse bekräftigt Schiff seine langjährige Überzeugung: Gold ist die ultimative Form der Vermögenssicherung – besonders in Zeiten monetärer Unsicherheit und hoher Inflation. Seiner Einschätzung nach steht die aktuelle Goldrally erst am Anfang.
Seitdem Gold vor etwa einem Jahr die Marke von 2.000 US-Dollar überschritt, ist der Preis nahezu kontinuierlich auf knapp 3.000 Dollar gestiegen. Dieser Aufwärtstrend wird laut Schiff vor allem durch Inflation und geopolitische Spannungen angetrieben. Dennoch warnt er vor möglichen Risiken: Je höher der Goldpreis steigt, desto größer werde auch das Korrekturpotenzial.
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