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Der bekannte Bitcoin-Kritiker und Ökonom Peter Schiff hat erneut für Kontroversen gesorgt, indem er Präsident Joe Biden aufforderte, alle Bitcoin-Bestände der US-Regierung zu verkaufen.
Schiff argumentiert, dass dies nicht nur dazu beitragen würde, das Haushaltsdefizit 2024 zu verringern, sondern auch jegliche Spekulationen über eine strategische Bitcoin-Reserve für die USA beenden würde.
In einem aktuellen Tweet schrieb Schiff: „Das einzige Sinnvolle, das Biden tun kann, bevor er geht, ist, alle Bitcoin zu verkaufen, die die US-Regierung derzeit besitzt. Die dadurch erzielten Einnahmen könnten das Haushaltsdefizit reduzieren und der Unsinn über eine schädliche ‘Strategische Bitcoin-Reserve’ beendet werden.“
Dieser Aufruf folgte auf frühere Aussagen, in denen Schiff Bitcoin als „öffentlichen Feind Nummer eins“ bezeichnete. Seine Bemerkungen stießen auf heftigen Widerstand aus der Kryptogemeinschaft. Ein Nutzer auf X kommentierte: „Dann kaufen wir einfach zu einem höheren Preis nach. Trump hat das Spiel bereits verändert; unsere Konkurrenten arbeiten jetzt an Plänen für ihre eigenen strategischen Bitcoin-Reserven. Die Spieltheorie hat bereits gewonnen, Peter.“
Schiff wies diese Kritik zurück und betonte, dass der ehemalige Präsident Donald Trump nie versprochen habe, Bitcoin zu kaufen, sondern lediglich die bestehenden Regierungsreserven zu behalten.
Während seiner Wahlkampagne kündigte Trump an, eine nationale strategische Bitcoin-Reserve mit beschlagnahmten Bitcoins der Regierung aufbauen zu wollen.
„Die Politik meiner Regierung wird darin bestehen, 100 % aller Bitcoin, die die US-Regierung derzeit besitzt oder in Zukunft erwirbt, zu behalten. Dies wird als Kernbestandteil der strategischen nationalen Bitcoin-Reserve dienen“, erklärte Trump damals.
Schiff bezeichnete dies als strategischen Fehler und argumentierte, Trump hätte seine Pläne besser geheim halten sollen, bis er tatsächlich im Amt ist. Andernfalls habe Biden nun die Möglichkeit, die Reserven zu liquidieren, bevor Trump sein Amt antritt.
Während Schiff sich weiterhin gegen eine Bitcoin-Reserve ausspricht, zeigen andere Länder Interesse an diesem Konzept. Russland untersucht die Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve als Teil seiner Entdollarisierungsstrategie. Auch in Kanada und Polen werden Pläne geschmiedet, Bitcoin-Reserven als Schutz vor wirtschaftlicher Instabilität zu nutzen.
Diese globalen Trends unterstreichen die wachsende Anerkennung von Bitcoin als finanzielles Instrument mit Potenzial. Befürworter sehen darin eine Möglichkeit, finanzielle Unabhängigkeit zu gewährleisten und Inflation zu bekämpfen, insbesondere in Ländern, die von der US-Dollar-Abhängigkeit betroffen sind.
Mit der bevorstehenden Amtseinführung von Trump wird die Zukunft der staatlichen Bitcoin-Bestände der USA zu einem zentralen Thema. Die Debatte spiegelt die breitere Kluft zwischen traditionellen Fiskalisten wie Schiff und Befürwortern von Bitcoin als essenziellem digitalen Vermögenswert wider.
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