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Oracle: Neues KI-Datencenter in New Mexico schafft doppelt so viele Arbeitsplätze wie versprochen. Kritik bleibt wegen Umweltbelastung.

Projekt Jupiter verspricht 1.500 Arbeitsplätze

Das Mega-Datencenter, das Oracle für OpenAI im Doña Ana County nahe der mexikanischen Grenze errichtet, soll letztlich rund 1.500 feste Arbeitsplätze schaffen, so der Tech-Gigant. Das ist doppelt so viel wie zuvor geschätzt.

In einer Erklärung auf LinkedIn betont Vorstandsvorsitzender Pradeep Vincent, dass das Projekt „nachhaltige Infrastruktur und langfristige wirtschaftliche Vorteile“ bringen werde.

Dieses Versprechen kommt zu einem Zeitpunkt zunehmender Kritik an der Ausweitung von KI-Datencentern. Lokale Behörden und Anwohner äußern Bedenken wegen des hohen Energie- und Wasserverbrauchs, während die Arbeitsplatzschaffung oft hinter den Erwartungen bleibt.

Oracle reagiert auf Bedenken zu Energie und Wasser

Oracle versucht, der Kritik zuvorzukommen. Das Unternehmen sagt, das Datencenter werde vollständig mit eigenen Gasgeneratoren betrieben und belaste daher nicht das öffentliche Stromnetz. Zudem werde das Kühlwasser kontinuierlich wiederverwendet, sodass der Verbrauch dem eines Bürogebäudes entspreche.

Das Projekt, intern als ‚Projekt Jupiter‘ bekannt, ist Teil eines größeren Vertrags mit OpenAI. Es erhielt bereits Steuervergünstigungen und Unterstützung durch Anleihen. Dennoch führte es zu Protesten, insbesondere wegen Umweltbedenken.

Charmeoffensive der Techunternehmen

Oracle ist nicht allein. Andere Technologieriesen wie Microsoft und Meta betreiben ähnliche Charmeoffensiven. Sie veröffentlichen Studien, die belegen, dass ihre Datencenter keine Preissteigerungen verursachen, und machen Zusagen an lokale Gemeinschaften.

Oracle betont, „hunderte Millionen“ an Doña Ana County zu zahlen, Gelder, die unter anderem Schulen und die Wasserinfrastruktur zugutekommen sollen. Dennoch bleibt fraglich, ob solche Zusagen die grundsätzlichen Sorgen der Anwohner ausräumen können.

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