Während auf den Kryptomärkten die Panik dominiert, gibt es auch positive Nachrichten. Das Bitcoin-Netzwerk (BTC) hat laut Daten von Blockchain.com einen neuen Rekord bei der Hashrate aufgestellt. Dieser Meilenstein ist ein starkes Signal dafür, dass mehr Miner aktiv sind. Die große Frage lautet: Wissen die Miner etwas, das wir noch nicht wissen?
Wie funktioniert die Hashrate?
Die Hashrate ist die gesamte Rechenleistung aller Miner im Bitcoin-Netzwerk. Sie zeigt an, wie viele Berechnungen pro Sekunde durchgeführt werden, um neue Blöcke zu finden. Je höher die Rechenleistung, desto mehr Miner sind aktiv, um Transaktionen zu verifizieren – und desto sicherer und stabiler ist das Netzwerk.
Ein Rekord während der Kursdelle
Bemerkenswert ist, dass es im Februar noch zu einem starken Einbruch der Hashrate kam. Damals stürzte der BTC-Kurs von einem lokalen Hoch bei etwa 92.500 $ auf ein Tief von rund 77.000 $ ab. Kein Wunder: Miner sind stark von der Preisentwicklung abhängig, da sie ihr Einkommen über Transaktionsgebühren und Block Rewards erzielen – die in BTC ausgezahlt werden. Sinkt der Preis, wird Mining plötzlich deutlich weniger profitabel.
Doch es geschah etwas Unerwartetes: Entgegen der Erwartung, dass viele Miner nach dem Kursrückgang das Handtuch werfen würden, geschah in den darauffolgenden Wochen das Gegenteil. Im März schoss die Rechenleistung des Netzwerks in die Höhe – und mittlerweile wurde sogar ein neues Allzeithoch (ATH) erreicht.
Das deutet darauf hin, dass sich viele Miner auf eine mögliche Markterholung vorbereiten. Trotz der anhaltenden Seitwärtsbewegung und der negativen Stimmung rund um Trumps Importzölle bauen sie ihre Infrastruktur weiter aus. Das spricht Bände. Es ist ein klares Zeichen dafür, dass sie langfristiges Vertrauen haben – und an eine starke Zukunft der größten Kryptowährung der Welt glauben.
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