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Die Netflix-Aktie fiel am Donnerstag nachbörslich um über 9,5 Prozent, nachdem die Prognosen für das laufende Quartal enttäuschten. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, dass Gründer und Vorstandsvorsitzender Reed Hastings nach 29 Jahren zurücktritt. Die Quartalszahlen selbst waren stark, erfüllten jedoch nicht die hohen Erwartungen der Anleger.

Netflix erzielte im ersten Quartal solide Ergebnisse. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen. Der Nettogewinn belief sich auf 2,5 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 16,5 Prozent. In diesen Zahlen ist die einmalige Vergütung von 2,8 Milliarden Dollar von Paramount nach dem Scheitern der Übernahme von Warner Bros Discovery nicht enthalten.
Dennoch richten Anleger ihren Blick vor allem auf die Zukunft. Und hier enttäuschte Netflix. Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn pro Aktie von 78 Cent, während Analysten von 84 Cent ausgegangen waren. Auch der erwartete Umsatz von 12,57 Milliarden Dollar blieb hinter der Konsensschätzung von 12,64 Milliarden Dollar zurück.
Ross Gerber von Gerber Kawasaki fasste es zusammen: Die Zahlen sind gut, aber nicht gut genug. Besonders das Ausbleiben einer Erhöhung der Jahresprognose war enttäuschend, etwas worauf viele Anleger gehofft hatten.
Reed Hastings, der Netflix 1997 als DVD-Versandunternehmen gründete, zieht sich im Juni endgültig aus dem Vorstand zurück. Er war maßgeblich an der strategischen Umstellung auf Streaming im Jahr 2007 und der weltweiten Expansion in über 190 Länder beteiligt. Im Januar 2023 hatte er bereits als CEO einen Schritt zurückgetreten.
In einem Brief an die Aktionäre blickte Hastings auf seine Rolle zurück. Seiner Ansicht nach bestand sein größter Beitrag nicht in einer einzelnen Entscheidung, sondern im Aufbau einer starken Unternehmenskultur und einem stetigen Fokus auf den Kunden.
Co-CEO Ted Sarandos betonte, dass der Rücktritt nichts mit dem Scheitern der Übernahme von Warner Bros zu tun habe. Hastings war vielmehr ein entschiedener Befürworter dieses Deals, so Sarandos.
Die Quartalsergebnisse sind die ersten seit Netflix im Februar den Kampf um Warner Bros Discovery an Paramount Skydance verlor. Dieses Unternehmen legte letztlich 110 Milliarden Dollar auf den Tisch. Die Übernahme wird derzeit noch von Aufsichtsbehörden in den USA und Europa geprüft.
Netflix blieb jedoch eine beträchtliche Entschädigung für das Scheitern des Deals. Das Unternehmen erhielt eine Abfindung in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar. Laut Netflix hätte Warner Bros die Strategie beschleunigen können, jedoch nur zu einem angemessenen Preis.
Co-CEO Ted Sarandos erklärte, dass der Prozess wertvolle Einblicke lieferte, insbesondere in die Durchführung solch großer Deals. Übernahmen bleiben seiner Meinung nach eine Option, aber finanzielle Disziplin steht im Vordergrund.
Während des monatelangen Bieterkampfes wuchs die Unruhe unter den Anlegern. Sie befürchten, dass Netflix zu stark von großen Übernahmen abhängig wird, um Wachstum zu erzielen, und machten sich Sorgen über die potenziellen Auswirkungen auf die Schuldenposition.
Der Streamingmarkt erreicht allmählich seine Grenzen. Mit etwa 325 Millionen zahlenden Nutzern wächst Netflix nicht mehr hauptsächlich durch neue Abonnenten, sondern durch höhere Einnahmen von bestehenden Kunden.
Daher setzt das Unternehmen zunehmend auf Preiserhöhungen. Im März wurde das Standardabonnement in den USA auf 19,99 Dollar pro Monat erhöht. Das sind 4,50 Dollar mehr als im Jahr 2022. Bemerkenswert ist, dass die Kunden trotz dieses Anstiegs weitgehend bleiben. Die Kündigungsrate liegt bei rund 2 Prozent pro Monat, deutlich niedriger als bei Konkurrenten wie Disney+ und Apple TV+.
Gleichzeitig wächst eine zweite Einnahmequelle schnell: Werbung. Netflix investiert außerdem in neue Formen von Inhalten, um Nutzer länger zu binden. So erweitert es sein Sportangebot mit unter anderem NFL-Rechten und der World Baseball Classic. Später in diesem Monat startet das Unternehmen eine erneuerte mobile Erfahrung mit einem vertikalen Video-Feed. Zudem wird weiter in Spiele und Podcasts investiert.
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