Der Nasdaq-100, die US-amerikanische Technologiebörse, liegt nunmehr seit 100 Handelstagen unter seinem Rekordniveau. Dies ist die längste zusammenhängende Phase seit 2023. Historische Daten zeigen jedoch, dass dies für Anleger nicht unbedingt schlechte Nachrichten bedeuten muss.

Tatsächlich folgte in ähnlichen Situationen in der Vergangenheit oft eine Erholung.

Erstaunliches Muster an der Technologiebörse

Der Nasdaq-100, der Index mit vielen großen Technologieunternehmen, liegt 2026 bisher etwa 6,6 Prozent niedriger. Damit bleibt der Index relativ nah an seinem alten Höchststand, was die aktuelle Situation besonders interessant macht.

Laut der zitierten historischen Vergleiche ist dies erst das sechste Mal seit 1985, dass der Nasdaq-100 hundert Tage oder länger unter seinem Allzeithoch notiert, während der Rückgang weniger als zehn Prozent beträgt.

Dieses Muster erwies sich in der Vergangenheit bemerkenswert oft als positiv.

Was sagt die Geschichte?

Die bisherigen Fälle zeigen Folgendes:

  • Nach einem Monat lag der Nasdaq-100 in etwa 80 Prozent der Fälle auf demselben Niveau oder höher, mit einer durchschnittlichen Rendite von etwa 1,1 Prozent.
  • Nach zwei Monaten blieb das Bild ähnlich, erneut mit einem positiven Ergebnis in etwa 80 Prozent der Fälle und durchschnittlich etwa 2,3 Prozent Gewinn.
  • Nach einem Jahr war der Index in allen bisherigen Fällen höher, mit einer durchschnittlichen Rendite von etwa 17 Prozent.

Das bedeutet natürlich nicht, dass das Ergebnis diesmal automatisch dasselbe sein wird, aber es zeigt, dass langanhaltende Phasen unter dem Höchststand nicht zwingend der Beginn eines größeren Abschwungs sein müssen.

Institutionelle Unterstützung könnte zusätzlichen Impuls geben

Neben historischen Daten gibt es auch andere Faktoren, die das Sentiment stützen können. So wird erwartet, dass US-amerikanische Pensionsfonds zum Quartalsende etwa 13,8 Milliarden Dollar in Aktien investieren werden.

Das ist relevant, da Pensionsfonds häufig ihre Portfolios neu ausbalancieren. Nach einem Rückgang der Aktien und einem relativen Anstieg der Anleihen müssen sie wieder Aktien kaufen, um ihre gewünschte Verteilung wiederherzustellen.

Das könnte zusätzliche Nachfrage nach US-amerikanischen Aktien, einschließlich Technologieaktien, erzeugen.

Magnificent 7 bleiben bedeutsam

Fundamental gibt es laut Jurrien Timmer von Fidelity weiterhin Unterstützung für den Nasdaq. Die großen Technologieunternehmen, die sogenannten Magnificent 7, bestimmen nach wie vor einen erheblichen Teil des Index. Solange ihr Gewinnwachstum stark bleibt, könnte dies den Index langfristig erneut nach oben ziehen.

Die Schlussfolgerung ist daher differenziert. Der Nasdaq-100 befindet sich in seiner längsten Phase unter einem Rekordniveau seit 2023, aber historische Muster, erwartete Pensionszuflüsse und solides Gewinnwachstum bei großen Technologiefirmen bieten Anlegern Gründe, mit einer Erholung zu rechnen.

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