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Ripple hat vor einem Jahr Metaco übernommen, ein Schweizer Unternehmen, das sich mit der sicheren Verwaltung, Speicherung und Sicherung von Krypto-Assets für große Finanzinstitute beschäftigt. Nun, ein Jahr später, sind die Dienste von Metaco erfolgreich in die Ripple-Plattform integriert.
Dank der erfolgreichen Integration konzentriert sich Ripple nun zunehmend auf Dienstleistungen im Bereich des digitalen Asset-Managements. Dies bedeutet eine Entwicklung von seiner ursprünglichen Funktion als Zahlungsprotokoll hin zu einer breiteren Finanztechnologie-Plattform. Metaco operiert weiterhin als unabhängige Marke unter der Leitung des Gründers und CEO Adrien Treccani.
Auf einer neuen Seite der Ripple-Website wird der neue Dienst ausführlich beschrieben. Der Dienst umfasst Funktionen wie die Tokenisierung von Assets, die Ausgabe von Stablecoins, Staking und mehr. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Sicherheit, Konnektivität und Flexibilität.
Das Ziel ist es, einen überlegenen Schutz von privaten Schlüsseln zu bieten, skalierbare Governance zu ermöglichen und vollständige Kontrolle über Daten und Prozesse zu gewährleisten.
Ripple steht seit Jahren unter Druck der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), die seinen Token XRP als Wertpapier betrachtet. Während das Unternehmen hart an seinen neuen Verwahrungsdiensten arbeitet, dauern die regulatorischen Probleme an.
Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, äußerte kürzlich auch seine Besorgnis über den zunehmenden Fokus der US-Regierung auf Tether (USDT), einen dominanten Akteur im Stablecoin-Markt.
Laut Garlinghouse könnte der Fokus auf Tether erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Kryptosektor haben. Er prognostiziert sogar eine 100%ige Chance auf ein großes Ereignis innerhalb des Kryptomarktes, vergleichbar mit dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX.
Der XRP-Kurs könnte dem Analysten Ali Martinez zufolge auf 2,10 Dollar steigen. Fällt jedoch eine wichtige Unterstützung, droht ein deutlicher Kursrückgang.
XRP Ledger arbeitet an Wallets ohne vorgeschriebenes XRP-Mindestguthaben. Das könnte Zahlungen mit Stablecoins für Unternehmen und Nutzer vereinfachen.
BNY, die größte Verwahrbank der Welt, verwahrt künftig auch XRP. Für Ripple ist das in dieser Woche nicht die einzige positive Nachricht.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Der Kryptoanalyst Egrag hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf knapp 17 Dollar im April 2027 für möglich. Anlass zur Hoffnung gibt ein historisches Kursmuster.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?