Die Moscow Exchange, die größte Börse Russlands, plant die Erweiterung ihres Angebots an Kryptoprodukten mit neuen Indizes und Futures für XRP, Solana und Tron. Mit diesem Schritt reagiert die Börse auf das wachsende Interesse russischer Anleger an Kryptowährungen.

Die Börse beabsichtigt, drei neue Krypto-Indizes einzuführen, die die Preisentwicklung von XRP, Solana und Tron abbilden. Ein Krypto-Index ist ein Messinstrument, das zeigt, wie sich der Wert einer digitalen Währung entwickelt. Anleger können damit auf Kursbewegungen spekulieren, ohne den Coin selbst zu besitzen.

Neue Indizes und Futures für digitale Vermögenswerte

Neben der Einführung dieser Indizes plant die Moscow Exchange auch die Einführung von Futures-Produkten, die an die neuen Benchmarks gekoppelt sind. Futures sind Verträge, mit denen Anleger auf den zukünftigen Preis eines Vermögenswerts spekulieren. Diese Produkte werden auf einer regulierten Handelsplattform gehandelt und richten sich vor allem an erfahrene und institutionelle Anleger.

Bisher bot die Moscow Exchange nur Krypto-Indizes für Bitcoin und Ethereum an, die weltweit größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Die Erweiterung um XRP, Solana und Tron wurde von der russischen Nachrichtenagentur RBC bestätigt.

Bestätigung von der Moscow Exchange

Laut RBC basieren die Pläne der Börse auf Aussagen von Maria Silkina, Chief Product Managerin der Derivateabteilung der Moscow Exchange. Sie erklärte, dass die Plattform ihr Krypto-Angebot im Laufe des Jahres 2026 weiter ausbauen möchte, wobei Solana, XRP und Tron als wichtige Kandidaten gelten.

Die dazugehörigen Futures sollen für zusätzliche Liquidität am Markt sorgen und neue Handelsmöglichkeiten bieten. Wie die bestehenden Bitcoin- und Ethereum-Futures werden auch die XRP-Futures bar abgerechnet. Das bedeutet, dass Gewinne und Verluste in Geld verrechnet werden, ohne dass tatsächlich Coins geliefert werden.

Strenge Regulierung und mögliche neue Produkte

Die Verträge entsprechen den Richtlinien der Zentralbank Russlands und werden monatlich abgerechnet. Damit bleibt der Handel mit Kryptoprodukten im bestehenden regulatorischen Rahmen des Landes.

Zusätzlich prüft die Moscow Exchange die Möglichkeit, in diesem Jahr Perpetual Futures und Optionen für Bitcoin und Ethereum einzuführen. Perpetual Futures unterscheiden sich von gewöhnlichen Futures dadurch, dass sie kein festes Enddatum haben. Anleger können ihre Position somit länger halten, solange die erforderlichen finanziellen Bedingungen erfüllt sind.

Wachsende Rolle von Krypto in Russland

Die Pläne sind Teil einer umfassenderen Entwicklung, bei der Kryptowährungen in Russland zunehmend zugänglicher werden. Bereits 2025 führte die Moscow Exchange mehrere Kryptofutures ein, darunter Produkte, die an Bitcoin und Ethereum gekoppelt sind, sowie Futures auf Krypto-ETFs des Vermögensverwalters BlackRock.

Das zunehmende Interesse der Anleger scheint ein wesentlicher Treiber dieser Expansion zu sein. Parallel dazu wird über eine mögliche Lockerung der russischen Kryptoregulierung diskutiert. Dies könnte es einer größeren Gruppe von Marktteilnehmern ermöglichen, in Bitcoin und andere Kryptowährungen zu investieren.

Traditionelle Banken ziehen nach

Auch traditionelle Finanzinstitute folgen diesem Trend. So hat die Sberbank, die größte Bank Russlands, kürzlich ein Anlageprodukt eingeführt, das an Bitcoin gekoppelt ist. Dies unterstreicht, dass digitale Währungen in Russland zunehmend ernst genommen werden im Finanzsystem.

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