Fünf Manager eines Mining-Dienstes für Filecoin sehen sich einem rechtlichen Verfahren vor dem Volksgericht von Pingan County in China gegenüber. Ihnen wird vorgeworfen, Millionen von Dollar auf Kosten der Investoren veruntreut zu haben, was zu ihrem finanziellen Ruin führte.

Öffentliche Anhörung hat stattgefunden

Am 14. August berichteten lokale Medien, dass eine öffentliche Anhörung vor Gericht stattgefunden hat, bei der ein Fall behandelt wurde, der möglicherweise ein wegweisendes Präzedenzurteil in China im Hinblick auf die Verfolgung und Regulierung von Kryptobetrug schaffen könnte.

Die Klage bezieht sich auf Vorwürfe gegen die Führungskräfte von Shenzhen Space-Time Cloud Technology, denen vorgeworfen wird, ein Schneeballsystem aufgebaut zu haben, das etwa 100 Millionen Dollar eingebracht und Investoren geschädigt hat.

Laut dem Bericht haben die Angeklagten, nämlich Lai Mouhang und Lai Moujun, das Unternehmen im Jahr 2018 gegründet. In den folgenden Jahren stellten sie weitere Führungskräfte ein und erweiterten die Geschäftstätigkeiten, um Investitionsmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Belohnungssystem und dem Geschäftsmodell von Filecoin zu fördern.

Übertriebene Gewinnprognosen

Die Ankläger behaupten, dass die Verdächtigen übertriebene Gewinnprognosen präsentiert haben, um Teilnehmer für Investitionen in ihr gemeinsames Filecoin-Mining-Unternehmen zu gewinnen. Die Klage besagt, dass die Verdächtigen Speicherserver verkauft und hohe Erträge in einer Pyramidestruktur versprochen haben.

Laut den Anklägern hat das Unternehmen mehr als 100 Millionen Dollar von über 57.000 Benutzern erhalten. Die Ankläger behaupten, dass die Führungskräfte die wirtschaftliche Ordnung gestört haben, indem sie betrügerische Praktiken angewendet haben, um Teilnehmer zu täuschen.

In derselben Zeitperiode geht die chinesische Polizei energisch gegen Kryptowährungen und künstliche Intelligenz für Deepfakes vor. Am 10. August gaben die chinesischen Behörden bekannt, dass 79 Fälle von Betrug mit Deepfake-KI aufgedeckt wurden, bei denen 515 Personen verhaftet wurden. Gleichzeitig wurden 21 Personen wegen des Verdachts auf Beteiligung an einem 54 Millionen Dollar schweren Geldwäsche-Programm im Zusammenhang mit Tether festgenommen.

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