Der Milliardär und Investmentlegende Mark Cuban behauptet, dass 99 Prozent aller Krypto-Projekte scheitern werden, obwohl er stark an die Technologie glaubt.
Diese Woche geriet der Shark Tank Star auf Twitter in eine Debatte mit John Reed Stark, einem Skeptiker, der früher für die US Securities and Exchange Commission (SEC) gearbeitet hat. Laut Stark haben die Versprechen der Kryptowährung, einschließlich der sogenannten Smart Contracts, sich nicht erfüllt, weil sie nicht so „smart“ sind.
Cuban greift an
Mark Cuban ist damit nicht einverstanden und geht in der Debatte mit Stark frontal in die Offensive. Die Investmentlegende behauptet, dass er seine gesamte Karriere lang an Unternehmen gearbeitet hat, an die anfangs niemand geglaubt hat, bis sich plötzlich herausstellte, dass sie tatsächlich Wert bieten.
„Smart Contracts gibt es seit etwa sechs Jahren. Vielleicht ist der Name nicht ganz passend, aber sie sind durchaus nützlich. Ungefähr 90 Prozent aller Blockchain-Unternehmen werden es nicht schaffen, und 99 Prozent der Tokens sind zum Scheitern verurteilt. Genau wie 99 Prozent der ersten Internetunternehmen“, so Cuban.
Als Beispiel für eine Anwendung nennt Cuban den Verkauf von Büchern als NFTs. Er hat dies selbst mit seinem Buch gemacht und behauptet, dass es viel einfacher ist, Tantiemen und andere Dinge über Smart Contracts zu bezahlen. „Das ist mit physischen oder traditionellen digitalen Büchern nicht möglich“, so der Investor, der pro-Krypto ist.
Der Durchbruch muss noch kommen
Es gibt durchaus coole Beispiele, aber der echte Durchbruch für die Industrie steht noch bevor. Nur von Bitcoin könnte man behaupten, dass das Netzwerk bereits seine Arbeit tut. Bitcoin ist im Grunde nichts anderes als digitale, dezentrale absolute Knappheit.
Sie können Bitcoin innerhalb von 10 Minuten auf die andere Seite der Welt senden, ohne dabei auf Zwischenhändler zurückgreifen zu müssen. So ist es nicht nur möglich, Werte schneller zu bewegen als mit traditionellen Systemen, sondern auch sicherer und kostengünstiger.
Der einzige Nachteil könnte vielleicht die Volatilität sein, die es Ihnen noch nicht wirklich erlaubt, Ihr gesamtes Vermögen in das Asset zu investieren. Das ist theoretisch natürlich möglich, birgt aber in der aktuellen Marktlage ein erhebliches Risiko. Andererseits waren die Renditen in den letzten 14 Jahren fantastisch.
Metaplanet übernimmt Siiibo Securities für Bitcoin-Investments in Japan
Metaplanet hat angekündigt, den japanischen Broker Siiibo Securities für 2,1 Milliarden Yen zu übernehmen.
Wohnraum als Renditespiel: Ist Bitcoin die gerechtere Knappheit?
Ist dies der Grund, warum jüngere Generationen Bitcoin als ethische Form der Knappheit bevorzugen könnten?
Saylor dankt Musk: Ein Viertel der ‚Mag8‘ besitzt nun Bitcoin
Nach dem Börsendebüt von SpaceX gratulierte Michael Saylor Elon Musk. Ihm zufolge besitzt nun ein Viertel der ‚Mag8‘ Bitcoin.
Meistgelesen
XRP-Investoren verkaufen verstärkt mit Verlust – ein positives Zeichen
XRP-Investoren verkaufen zunehmend mit Verlust, ein Signal, das laut On-Chain-Daten häufig in der Nähe von Tiefpunkten auftritt.
ChatGPT: XRP-Kursprognose für den 1. Juli 2026
Ein KI-Modell sagt voraus, dass der XRP-Kurs am 1. Juli bei etwa 1,24 Dollar liegen könnte. Doch es gibt auch pessimistischere Szenarien.
Krypto Update: Bitcoin-Kurs fällt nach dramatischer Iran-Entscheidung
Der Bitcoin-Kurs ist um mehrere Prozent gesunken nach dem Verkauf von Strategy und sehr schlechten Nachrichten über den Iran-Krieg. Das ist wichtig zu wissen.
