Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer herausfordernden Phase. Auf dem sozialen Medienplattform X teilte der beliebte Krypto-Analyst Michael van de Poppe seine Einsichten über die aktuelle Marktsituation.

Viele Kryptowährungen haben einen erheblichen Rückgang erlebt. So ist der Bitcoin (BTC) Kurs in der vergangenen Woche um 5,8% gesunken, während Solana sogar einen Rückgang von 10% verzeichnet hat.

Warum fällt der Kryptomarkt?

Ein wichtiger Grund für die aktuelle Situation sind die makroökonomischen Entwicklungen. Die amerikanische Federal Reserve hat neue Daten zur Inflation im Land veröffentlicht. Die enttäuschenden Zahlen üben weiteren Druck auf die Kapitalmärkte aus.

Seit dem 5. Juni befindet sich der Kryptomarkt in einem Abwärtstrend. Vor elf Tagen lag die gesamte Marktkapitalisierung noch bei fast 2,8 Billionen Dollar, aber seitdem ist der Markt um über 8,5% auf das aktuelle Niveau von 2,4 Billionen Dollar geschrumpft. In diesem Zeitraum sind viele Altcoins stark gefallen, wobei Meme-Coins besonders hart getroffen wurden. So ist Shiba Inu (SHIB) um 10,7% gesunken und Floki (FLOKI) war der größte Verlierer der vergangenen Woche mit einem Rückgang von 29,5%.

CPI-Zahlen positiv

Am vergangenen Mittwoch wurden die neuen Daten zum Consumer Price Index (CPI) veröffentlicht. Die FED gab Einblicke in die Inflation in den Vereinigten Staaten und die mögliche Auswirkung auf die Zinssätze. Überraschenderweise lag die Inflation bei 3,3% anstatt der erwarteten 3,4%.

Dies sollte im Allgemeinen positiv für risikoreiche Anlagen wie BTC und Altcoins sein, da eine niedrigere Inflation Raum für Zinssenkungen schafft. Trotzdem fielen die Kryptokurse.

Fed-Vorsitzender schafft bärisches Sentiment

Der Ton, den der Vorsitzende der FED, Jerome Powell, während der regelmäßigen Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) anschlug, sorgte für ein bärisches Sentiment unter den Anlegern. Powell machte deutlich, dass für 2024 nur eine Zinssenkung erwartet wird und deutete an, dass die Zinssätze auch im Jahr 2025 relativ hoch bleiben werden. Dies erhöht den Druck auf die Kryptopreise weiter.

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