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Die Welt von Bitcoin (BTC) und Krypto ist leider auch attraktiv für Böswillige. So sind Benutzer der beliebten Ledger-Hardware-Wallet schon länger Ziel von raffinierten Betrugskampagnen. Datenlecks in der Vergangenheit haben zu gefälschten E-Mails und SMS-Nachrichten geführt. Aber jetzt senden Betrüger sogar physische Briefe an ihre Opfer.
Die Briefe sind angeblich von Ledger selbst und zielen darauf ab, den geheimen Wiederherstellungssatz, auch Seed Phrase genannt, zu entlocken.
Der Betrug wurde aufmerksam gemacht durch den Technikkommentator Jacob Canfield, der am 29. April einen Brief erhielt, der scheinbar von Ledger kam. Der Brief verwendet das offizielle Logo, die Firmenadresse und enthält sogar eine Referenznummer.
In dem Brief wird behauptet, dass der Empfänger dringend ein „kritisches Sicherheitsupdate“ über einen QR-Code durchführen muss. Anschließend wird gebeten, den 24-Wörter-Wiederherstellungssatz einzugeben: etwas, das absolut niemals getan werden sollte. Ledger reagierte schnell über X und bestätigte, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt:
„Ledger wird niemals anrufen, eine DM senden oder nach Ihrem 24-Wörter-Wiederherstellungssatz fragen. Wenn jemand das tut, ist es ein Betrug.“
Canfield vermutet, dass die Opfer aufgrund eines früheren Datendiebstahls ausgewählt werden. Im Juli 2020 wurde die Datenbank von Ledger tatsächlich gehackt. Dabei wurden persönliche Daten von mehr als 270.000 Kunden öffentlich gemacht. Unter anderem Namen, Telefonnummern und Hausadressen gelangten auf die Straße. Im Jahr 2021 berichteten mehrere Benutzer bereits, dass sie gefälschte Geräte per Post erhielten, die darauf ausgelegt waren, Malware zu installieren.
Eine Seed Phrase ist der einzige Weg, um Zugang zu einer Krypto-Wallet zu erhalten. Wer diese Wörter in Händen hat, kann die gesamte Wallet plündern. Es ist daher lebenswichtig, diese Informationen niemals, unter keinen Umständen, mit jemandem zu teilen, selbst wenn es scheint, als käme die Anfrage von einem vertrauenswürdigen Unternehmen.
Haben Sie eine Ledger-Hardware-Wallet? Dann raten wir Ihnen dringend, auf physische Post und verdächtige Kommunikation zu achten und keinesfalls QR-Codes zu scannen oder Wiederherstellungssätze online einzugeben. Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob Sie etwas vertrauen können? Konsultieren Sie dann jemand anderen, der vielleicht mehr darüber weiß.
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Das Protokoll selbst könnte möglicherweise weiterbestehen, jedoch in einer reduzierten Form unter der Leitung der Community.
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