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Charles Schwab hat endlich den Einstieg in den Kryptohandel gewagt. Der US-Börsenriese mit einem verwalteten Vermögen von etwa 12 Billionen Dollar hat die ersten Kunden auf seiner neuen Handelsplattform Schwab Crypto zugelassen. Damit tritt einer der größten Namen der Wall Street offiziell in den Wettbewerb mit Coinbase und Robinhood ein.

Erste Kunden handeln auf Schwab Crypto

Schwab verkündete die Neuigkeit gestern auf X. Eine erste Gruppe von Kunden kann ab sofort direkt Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) über die Plattform kaufen und verkaufen.

Der Broker erhebt 0,75 Prozent pro Transaktion. Der Dienst ist in allen US-Bundesstaaten verfügbar, mit Ausnahme von New York und Louisiana. Nicht alle Kunden werden sofort zugelassen, da die Einführung schrittweise erfolgt.

Kunden erhalten ein separates Kryptowährungskonto bei Schwab. Die Charles Schwab Premier Bank fungiert als Verwahrer der Coins. Für die Abwicklung von Transaktionen und die sogenannte Unterverwahrung kooperiert Schwab mit dem Blockchain-Infrastrukturanbieter Paxos.

Charles Schwab zählt zu den größten Brokern weltweit, mit Ende März 39,1 Millionen aktiven Kundenkonten und einem Kundenvermögen von 11,77 Billionen Dollar.

Bisher konnten Kunden nur indirekt über börsennotierte Fonds (ETF’s) oder Futures in Kryptowährungen investieren. Jetzt haben sie die Möglichkeit, echte Coins in einem vertrauten Umfeld zu erwerben, ohne sich bei einer separaten Kryptobörse anmelden zu müssen.

Analysten zufolge halten Schwab-Kunden bereits etwa 20 Prozent aller US-Krypto-ETFs. Diese immense Nachfrage wanderte bisher zu Anbietern wie Coinbase ab. Mit dieser Einführung will Schwab dieses Kapital im eigenen Haus behalten.

Druck auf Kryptobörsen wächst

Schwab ist nicht das einzige Schwergewicht, das in den Kryptohandel einsteigt. Die großen Namen der Wall Street drängen inzwischen um einen Platz am Tisch.

Seit letzter Woche ermöglicht Morgan Stanley Kunden den direkten Kryptohandel über E*Trade, die Brokerage-Plattform mit 8,6 Millionen Nutzern. Die Bank geht clever vor und erhebt nur 0,5 Prozent pro Transaktion. Neben Bitcoin und Ethereum können Kunden auch Solana (SOL) kaufen und verkaufen.

Fidelity ist seit Jahren Vorreiter unter den traditionellen Institutionen. Der Vermögensverwalter stieg 2013 in Kryptowährungen ein und brachte 2023 eine eigene Handels-App auf den Markt. Die Gebühren liegen dort bei etwa 1 Prozent pro Transaktion. Im Februar erhielt Fidelity zudem grünes Licht von der US-Bankenaufsicht OCC für die Krypto-Verwahrung durch die Bank selbst.

ETF-Analyst Eric Balchunas von Bloomberg prognostiziert einen heftigen Preiskampf. „Wenn ich Schwab richtig einschätze, werden sie das nicht auf sich beruhen lassen. Andere werden wahrscheinlich ebenfalls ihre Preise senken. Sobald sich der Staub gelegt hat, wird es überall spottbillig sein, Kryptowährungen zu handeln“, schrieb er auf X.

Balchunas argumentiert, dass genau deshalb die traditionelle Finanzwelt ernst zu nehmen ist und Kryptobörsen „sich Sorgen machen sollten“.

Dennoch fügt er eine Einschränkung hinzu. Wer über dieselben Broker einen Bitcoin-ETF kauft, zahlt nur 0,02 Prozent jährliche Kosten. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass man dann nicht die tatsächlichen Coins besitzt und an die festen Handelszeiten der Börse gebunden ist.

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