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Der Bitcoin-Kurs zeigt Anzeichen einer Erholung. Nachdem der Kurs Anfang Februar auf 60.000 Dollar gefallen war, erreichte Bitcoin gestern die Marke von 69.500 Dollar. Innerhalb der letzten 24 Stunden legte Bitcoin um 5 Prozent zu, was auf eine Erholung des US-Aktienmarktes folgte.
Softwareaktien erholten sich schließlich und die Quartalszahlen fielen insgesamt positiv aus. Auch Nvidia übertraf erneut die Erwartungen, was den Aktienkurs steigen ließ.
Im vierten Quartal erzielte Nvidia einen Rekordumsatz von 68 Milliarden Dollar. Für das kommende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 78 Milliarden Dollar. CEO Jensen Huang spricht von einem „Wendepunkt“ bei der Akzeptanz von KI-Agenten.
Die größte Sorge bleibt, wie die Kunden von Nvidia ihre Käufe finanzieren. Daher gelang es Nvidia nicht, einen massiven Ausbruch zu erzwingen, obwohl die Zahlen des Unternehmens an sich sehr stark waren.
Nicht ohne Grund erwartete man einen deutlichen Umsatzanstieg von 78 Milliarden Dollar für das aktuelle Quartal, während Wall Street mit 72,1 Milliarden Dollar rechnete.
Trotzdem waren die Zahlen überwiegend positiv für Bitcoin, da sie zeigen, dass die KI-Revolution derzeit noch in vollem Gange ist. Das Geld fließt in Strömen, was Hoffnung geben sollte.
Derzeit sucht man nach einer neuen Story für Bitcoin. In solchen Zeiten scheint alles festgefahren, und viele sehen keine Perspektive mehr.
Aber wenn der Kurs wieder anzieht und beispielsweise die Marke von 90.000 Dollar durchbricht, während Gold Schwierigkeiten hat, könnte das Narrativ „Bitcoin ist digitales Gold“ schnell wieder aufleben.
Schließlich ist der Markt äußerst opportunistisch. Viele Schlussfolgerungen basieren auf Kursbewegungen und den daraus resultierenden Emotionen, nicht auf einem tatsächlichen Gedankenspiel über den fundamentalen Wert von Bitcoin.
Wie schon vor einigen Monaten auf dem Allzeithoch von 126.000 Dollar bleibt Bitcoin ein Asset mit absoluter Knappheit von 21 Millionen Einheiten, das innerhalb von 10 Minuten um die Welt transferiert werden kann.
In dieser Hinsicht ähnelt Bitcoin Gold, weist aber auch Eigenschaften auf, die es einzigartig machen. Die digitale Natur von Bitcoin erleichtert den Transport, die Lagerung und die Kontrolle im Vergleich zu echtem Gold. Der Nachteil ist, dass das Netzwerk dauerhaft geschützt werden muss, was bei Gold nicht der Fall ist.
Um die Existenz von Bitcoin zu gewährleisten, müssen die Miner kontinuierlich bezahlt werden, während Gold theoretisch keine Kosten verursacht, sobald es gefördert ist. Abgesehen davon, dass man es irgendwo lagern muss, könnte man es theoretisch sogar im Wohnzimmer aufbewahren.
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