Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten 24 Stunden um 0,32 Prozent gefallen und liegt bei 67.000 Dollar. Damit tut sich die digitale Währung weiterhin schwer, während andere Marktsegmente noch deutlich in einer Hausse sind.

Bitcoin reagiert negativ auf außergewöhnlichen US-Arbeitsmarktbericht

Bitcoin gelingt es nicht, sich zu erholen. Auch der Arbeitsmarktbericht von Mittwoch in den USA konnte daran nichts ändern. Laut WSJ-Journalist Nick Timiraos war die anhaltende Stabilität der Arbeitslosigkeit das Besondere an dem Bericht.

Während das Beschäftigungswachstum für 2025 erneut stark nach unten korrigiert wurde, sank die Arbeitslosenquote und lag mit 4,3 Prozent niedriger als erwartet. Das ist unerwartet, wenn man bedenkt, dass das Beschäftigungswachstum im letzten Jahr nicht bei 49.000 pro Monat lag, sondern nur bei 15.000.

https://twitter.com/NickTimiraos/status/2021589208171753583

Gleichzeitig sahen wir, dass das Beschäftigungswachstum 2026 deutlich anzieht. Während eine Zunahme von 70.000 erwartet wurde, wuchs der Arbeitsmarkt letztlich um 130.000 Stellen. In dieser Hinsicht scheint in den USA alles im Lot zu sein.

Die Sorgen vor einer möglichen Rezession können vorerst beiseitegeschoben werden, und auf Zinssenkungen der US-Notenbank brauchen wir wahrscheinlich nicht zu hoffen. Möglicherweise hat Bitcoin darauf gestern negativ reagiert.

Die immer wiederkehrende Unsicherheit rund um Bitcoin

Aufgrund der Kursverluste befinden wir uns erneut in einer traditionellen Phase für Bitcoin, in der wir uns fragen: Ist das alles wirklich echt? Was ist Bitcoin eigentlich? Die Analysten von Market Radar haben das treffend formuliert.

„Bitcoin kann nicht gehalten, gesehen oder gefühlt werden. Es ist eine Zahl auf einem Bildschirm. Gold kann um 40 Prozent fallen, und man hält dennoch einen physischen Barren in den Händen. Apple kann abstürzen, aber das Telefon kann man immer noch in der Hand halten“, so Market Radar.

Sein Punkt ist: Diese Dinge haben einen physischen Anker. Etwas, das es für Menschen verständlicher macht, dass bestimmte Dinge wertvoll sind. Bitcoin hat das nicht. Wenn dann die Liquidität versiegt und der Kurs crasht, wie wir es kürzlich erlebten, taucht immer wieder die Frage auf: Ist Bitcoin eine dauerhafte Erscheinung? Ist Bitcoin wirklich real?

Das macht es nicht einfach, Bitcoin zu halten, führt aber zugleich dazu, dass wir auch die Phasen extremer Kursanstiege erleben.

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