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Die Bitcoin (BTC)-Kurs ist gestern spät abends von einer Klippe gestürzt, was den Kryptomarkt in ein Schlachtfeld verwandelt hat. Der Crash sorgt wie üblich für viel Angst und Panik unter allen Krypto-Investoren, hat aber auch Hunderte Millionen Dollar unter Krypto-Derivatehändlern verdampfen lassen.
Der Bitcoin-Kurs verlor gestern gegen 23:00 Uhr innerhalb von etwas mehr als einer Stunde mehr als 6% seines Wertes. Genauer gesagt fiel Bitcoin von einem Kurs von etwa 62.000 Dollar auf ein absolutes Tief von 58.000 Dollar. Dieser Kursrückgang hat zu einer Welle von Liquidationen auf dem Derivatemarkt unter Händlern geführt, die auf einen Kursanstieg gesetzt hatten (mit sogenannten Long-Positionen).
Liquidationen sind ein Phänomen, das im Leverage Trading auftritt, bei dem Händler Geld leihen, um eine größere Position einzunehmen, als sie sich normalerweise leisten könnten. Wenn sich der Markt jedoch in die entgegengesetzte Richtung bewegt und der Wert der Sicherheit unter eine bestimmte Schwelle fällt, kann die Handelsplattform die Position automatisch liquidieren, um weitere Verluste zu vermeiden.
Liquidationen können einen Dominoeffekt verursachen, bei dem niedrigere Kurse wiederum mehr Liquidationen auslösen. Mit dem schnellen Kursverfall von gestern scheint dies der Fall gewesen zu sein, was auch als „Long Squeeze“ bezeichnet wird.
Daten von CoinGlass zeigen, dass in den letzten 24 Stunden mehr als 83.000 Händler liquidiert wurden, was zu einem Gesamtverlust von etwa 322 Millionen Dollar führte. Der Großteil stammt logischerweise aus Long-Positionen, nämlich 287 Millionen Dollar.
Direkt nachdem Bitcoin einen Preis von 58.000 Dollar erreicht hatte, stieg es auf einige Hundert Dollar über 59.000 Dollar. Seitdem hält sich Bitcoin über 59.000 Dollar.
Wie der Krypto-Analyst Matthew Hyland betont, bleibt Bitcoin vorerst in seinem Aufwärtstrend mit immer höheren Tief- und Höchstständen. In dieser Hinsicht ist es entscheidend, über einem Preis von 56.000 Dollar zu bleiben.
Der Bitcoin-Kurs zeigt deutliche Reaktionen auf Trumps Politik, doch letztlich bestimmen Makroökonomie und Marktzyklen die Richtung des Kryptomarktes.
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