Anti Money Laundering (AML) bezeichnet ein Regelwerk gegen Geldwäsche und für mehr Transparenz in Finanzsystemen. Auf Deutsch spricht man von Anti-Geldwäsche. Ziel dieser Vorschriften ist es, Kriminellen die Wäsche illegaler Erlöse zu erschweren.
Was ist AML?
AML bezeichnet ein Regelwerk zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Erhöhung der Transparenz in Finanzsystemen. Auf Deutsch spricht man auch von „Anti-Geldwäsche”. Ziel dieser Vorschriften ist es, Kriminellen die Geldwäsche zu erschweren.
AML-Vorschriften schaffen Kontrollmechanismen, damit Behörden verdächtige Transaktionen erkennen und melden können. Banken, Zahlungsdienstleister und zunehmend auch Kryptobörsen tragen die Hauptverantwortung für die Umsetzung dieser Vorschriften.
Was ist CDD?
Bei der Customer Due Diligence (CDD) erfassen Finanzinstitute Kundenangaben wie Name, Adresse und Beruf. Zusätzlich dokumentieren sie die Geldherkunft und laufende Transaktionen. Außerdem überwachen sie das Verhalten, um verdächtige Muster frühzeitig zu erkennen.
Was ist KYC?
Der KYC-Prozess geht noch weiter. Zunächst wird die Identität des Kunden geprüft. Anschließend bewertet er dessen finanzielle Situation, Geschäftstätigkeiten und Einkommensquellen. Auf dieser Basis stufen Institute das individuelle Geldwäsche-Risiko ein.
AML unterliegt einem ständigen Wandel
AML-Regulierungen entwickeln sich laufend weiter, da sich sowohl Technologien als auch kriminelle Methoden ändern. Deshalb müssen Institute stets auf dem aktuellen Stand bleiben. Zudem gelten die AML-Anforderungen mittlerweile auch für Kryptobörsen und Handelsplattformen.
Zusammenfassung
AML-Gesetze bilden ein System von Kontrollen gegen Geldwäsche. Mithilfe von CDD, KYC und Verdachtsmeldungen stellen Institute sicher, dass sie nicht als Kanal für illegale Gelder genutzt werden.