Eine All-or-none-Order (AON) schützt Anleger im Kryptohandel vor Teilausführungen. Die Börse führt diesen Auftrag entweder vollständig aus oder gar nicht. Solche Ordertypen zählen zudem zu den wichtigsten Werkzeugen für sichere Transaktionen größerer Mengen. Gerade bei geringer Liquidität sichern sie den gewünschten Zielpreis ab.
Was ist eine All-or-None-Order (AON)?
Eine AON weist die Börse an, den Auftrag entweder komplett auszuführen oder ruhen zu lassen. Dadurch vermeiden Trader Teilausführungen und die damit verbundenen Slippage-Kosten. Der Auftrag bleibt aktiv, bis die Börse ihn vollständig erfüllt oder der Trader ihn zurückzieht. Deshalb eignet sich dieser Ordertyp besonders für strategische Käufe mit klarem Zielpreis.
Wann setzen Trader eine AON-Order ein?
Investoren nutzen diesen Ordertyp vor allem beim Kauf oder Verkauf größerer Mengen an Coins. Insbesondere Käufer mit festem Zielpreis profitieren davon. Zudem schützt die AON-Order im volatilen Kryptomarkt vor plötzlichen Kursschwankungen bei umfangreichen Transaktionen.
Ein Beispiel: Ein Trader möchte 10 Bitcoin zu je 45.000 USD kaufen. Mit dieser Order füllt die Börse entweder die komplette Menge zum Zielpreis oder der Auftrag verfällt. So spart der Investor Slippage und umgeht unerwartete Gebühren durch Teilausführungen.
Vorteile und Nachteile
Diese Order bietet klare Vorteile: Sie garantiert Preissicherheit und verhindert Teilausführungen. Allerdings zeigt sich auch ein Nachteil. Fehlt die gewünschte Menge nämlich im Orderbuch, bleibt der Auftrag offen und wartet auf Liquidität. Dadurch verpasst der Investor unter Umständen kurzfristige Preisbewegungen. Zusätzlich fallen je nach Handelsplatz unterschiedliche Gebühren an.
Zusammenfassung
Die All-or-none-Order (AON) ist für Investoren ein bewährtes Sicherheitsinstrument. Sie verhindert Teilausführungen und schützt vor Preisschwankungen im Kryptohandel. Zudem nutzen Trader dieses Werkzeug regelmäßig, um größere Positionen zu einem garantierten Preis zu realisieren.