Bitcoin befindet sich derzeit in einer Phase extrem niedriger Volatilität, wie der On-Chain-Analyst Checkmate seinen Followern auf Twitter mitteilt. Bitcoin bewegte sich im letzten Monat nur um 8,3 % nach oben oder unten, was für die digitale Währung ein ungewöhnlich niedriger Wert ist.

Bitcoin ist fast nie so ruhig

„Bitcoin ist fast nie so ruhig. Die 30-Tage-Preisspanne liegt nur 8,3 % auseinander. Meiner Meinung nach gibt es zwei mögliche Ergebnisse: 1) Bitcoin bleibt ein Stablecoin für ein neues Paradigma; oder 2) es kommt Volatilität“, so Checkmate.

Letzteres scheint der Fall zu sein, aber leider handelt es sich um Volatilität nach unten. Bitcoin erholte sich gestern Abend kurzzeitig, fiel aber in der Nacht wieder stark ab.

Die Rückgänge sind bei Altcoins noch stärker. Während Bitcoin um 0,77 % im Minus liegt, ist Ethereum im gleichen Zeitraum um 3,01 % gefallen. Solana fiel um 7,04 % und Dogecoin stürzte um 9,02 % ab.

In dieser Hinsicht ist Bitcoin immer noch der Chef, aber der Kurs hat erneut einen schweren Schlag erlitten und steht bei 65.659 Dollar.

Wenig Risiko für Verkaufwellen?

Auf Basis der On-Chain-Analyse kommt Checkmate zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verkaufswelle von kurzfristigen Inhabern gering ist.

Laut dem Analysten deuten diese Daten in der Regel auf Preisböden oder Anstiege für Bitcoin hin.

„Das Verkaufsrisiko bei Bitcoin ist einer meiner Lieblingsindikatoren, um negative Volatilität zu verstehen“, so ein optimistischer Checkmate. Er scheint wirklich zu erwarten, dass wir bald mit Kursanstiegen bei Bitcoin beginnen können.

Allerdings stützt er sich natürlich ausschließlich auf die On-Chain-Analyse. Checkmate lässt makroökonomische Bedingungen außer Acht. Das könnte ihm langfristig noch zum Verhängnis werden.

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