Bitcoin droht, noch einen weiteren Rückgang zu erleben und zu korrigieren, bevor der Kurs in Richtung neuer Allzeithochs steigt. In seiner neuesten Analyse auf Twitter schreibt der Analyst Cole Garner, dass er eine „Kapitulation“ für Bitcoin erwartet.
Harte Erschütterung für Bitcoin in Sicht?
Obwohl Bitcoin weiterhin von dem globalen Anstieg der Liquidität profitiert, könnten kurzfristige Entwicklungen einen Schock auslösen, so Analyst Cole Garner.
Er untersuchte die On-Chain-Gesundheit von Bitcoin und stellte fest, dass in naher Zukunft etwas Liquidität aus dem System abfließen könnte. Dies könnte sich letztendlich im Bitcoin-Kurs widerspiegeln.
„Die On-Chain-Liquidität nimmt ab: Deshalb rieche ich eine Kapitulation“, fasste er zusammen. Laut Garner ist dies eine ganz normale Entwicklung, bevor Bitcoin vollständig in den Bullenmodus wechselt.

In der obigen Grafik zeigt er auch die Liquidität der großen Zentralbanken. „Liquidität beginnt an der Quelle, bei den Zentralbanken. Liquid Vision (die Grafik) ist meine Linse. Sie gibt ein Kaufsignal aus. Wenn China nicht den Impuls gibt, müssen es die US-Zentralbank oder Japan tun. Aber es könnten zunächst noch weitere Rückgänge kommen“, erklärt Garner.
Noch etwas Geduld mit „Uptober“
Bevor der Oktober begann, waren alle begeistert von den Aussichten. Es sollte ein klassischer „Uptober“ mit steigenden Kursen werden. Bisher sieht der Monat jedoch eher nach „Oktobear“ aus, und es läuft nicht besonders gut.
Dennoch bleiben die meisten Analysten optimistisch in Bezug auf Bitcoin, insbesondere aufgrund der günstigen finanziellen Rahmenbedingungen. Die Zinssätze sinken, die US-Wirtschaft steht stark da, und die finanziellen Bedingungen scheinen sich zu lockern.
All diese Faktoren sollten zu einer Stimulierung der globalen Liquidität führen. Wenn diese dann zu steigen beginnt, könnte die Bitcoin-Bullenmarktphase wirklich starten. In der Regel gehen Bitcoin-Anstiege nämlich mit einem Anstieg der globalen Liquidität einher, also der Menge an Kapital, die weltweit im Umlauf ist.
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