Der Bitcoin-Kurs fiel gestern unter 60.000 Dollar und ist mittlerweile wieder auf das Niveau von 61.639 Dollar geklettert. Laut Joel Kruger von der LMAX Group sind wir jedoch noch nicht in Sicherheit.
„Die neuesten Daten der Blockchain zeigen, dass vor allem große Investoren während dieses Rückgangs nicht einsteigen. Das deutet darauf hin, dass wir noch mehr Schwäche oder Konsolidierung sehen werden, bevor Bitcoin bereit ist, weiter zu steigen“, so Joel Kruger.

59.000 Dollar sind entscheidend für Bitcoin
Im Kampf gegen die Bären ist das Niveau von 59.000 Dollar laut Kruger entscheidend. Das ist nämlich der Bereich, in dem Bitcoin im März zweimal angestiegen ist.
„Wenn sich Bitcoin über diesem Niveau halten kann, dann kann es den direkten Fokus auf den nächsten Schub zu einem neuen Kursrekord und in Richtung 100.000 Dollar halten.
Wenn wir weiteren Abwärtsdruck sehen und das Niveau von 59.000 Dollar verlieren, würde das die kurzfristige bullishe Aussicht verzögern und die Tür für eine bedeutendere Korrektur in den Bereich von 45.000 bis 50.000 Dollar öffnen“, führt der Analyst der LMAX Group weiter aus.
Vorerst scheint es Bitcoin zu gelingen, über 59.000 Dollar zu bleiben, aber wir sind leider noch nicht sicher. Dafür müssen wir wirklich noch ein paar Prozent steigen und zeigen, dass die Korrektur vorbei ist.
Viel Unterstützung unter 60.000 Dollar
In den Orderbüchern von Binance scheint derzeit viel Unterstützung für den Bitcoin-Kurs unter dem Niveau von 60.000 Dollar zu liegen.

Die Anzahl der Kaufaufträge auf diesem Niveau liegt deutlich höher als die der Verkaufsaufträge. Irgendwo ist das logisch, denn nach einem Allzeithoch wie zum Beispiel dem 14. März möchte natürlich niemand Bitcoin unter 60.000 Dollar verkaufen.
Der psychologische Wert von Bitcoin nimmt durch solche Entwicklungen auch zu.
Es ist jedoch klar, dass der Markt nach einer Phase des anhaltenden Anstiegs in den ersten Monaten des Jahres 2024 nun durch eine Abkühlungsphase geht.
Für einen Moment schien es, als würde es kein Ende der Steigerungen geben, aber jetzt ist klar, dass wir wirklich in einer schwächeren Phase sind.
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