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Krise auf dem Kryptomarkt: Das ist der Grund für den Rückgang der Kryptokurse

Bitcoin (BTC) befindet sich derzeit in einer Abwärtsspirale und hat in der letzten Woche einen Rückgang von mehr als 10% verzeichnet. Dies hat den Kurs auf 57.500 Dollar zurückgebracht, den niedrigsten Stand seit Ende Februar.

Der aktuelle Wert steht in starkem Kontrast zu dem Höhepunkt vom 14. März, als Bitcoin ein Allzeithoch von 73.700 Dollar erreichte. Seit diesem Höhepunkt ist die Währung um fast 22% gefallen. Dies deutet auf eine scharfe Umkehr in der Marktdynamik hin, die nicht nur Bitcoin betrifft, sondern auch den breiteren Kryptomarkt.

Nicht nur Bitcoin hat starke Einbußen erlitten; der gesamte Kryptomarkt hat diese Woche erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Ethereum verzeichnete beispielsweise einen Rückgang von 8%, und Solana verlor sogar mehr als 12% seines Wertes.

Der größte Einfluss war jedoch bei den sogenannten Meme-Coins zu spüren, die besonders hart getroffen wurden. Pepe (PEPE), Dogecoin (DOGE) und Shiba Inu (SHIB) verzeichneten Rückgänge von 11,6%, 9,2% bzw. 8,7%.

Diese Marktentwicklungen haben viele Investoren zum Nachdenken angeregt. Es herrscht Unsicherheit darüber, ob dieser Rückgang eine vorübergehende Korrektur ist oder der Vorbote einer lang anhaltenden Baisse ist, in der die Preise weiter fallen werden.

Warum fallen die Krypto-Kurse?

Das pessimistische Sentiment auf dem Kryptomarkt scheint hauptsächlich durch jüngste Entwicklungen rund um die US-Notenbank (Fed) verursacht zu werden. Eine Kombination aus Stagnation des Wirtschaftswachstums und anhaltender Inflation hat die Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen gedämpft, was das Vertrauen der Investoren geschädigt hat.

Darüber hinaus hatte die Verurteilung von Changpeng Zhao, dem ehemaligen CEO der Krypto-Börse Binance, zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe einen signifikanten Einfluss. Dieses Urteil hat das Vertrauen der Krypto-Investoren stark untergraben und führt zu einer vorsichtigen Haltung innerhalb des Marktes.

Ferner trägt eine große Anzahl von Liquidationen von Long-Positionen zur Volatilität bei. Am 30. April wurden Long-Positionen im Wert von mehr als 300 Millionen Dollar liquidiert, was eine Kettenreaktion von erzwungenen Verkäufen auslöste. Diese Verkäufe lösten wiederum weitere Orders und Margin Calls aus, was zu weiteren Verkäufen und erhöhter Volatilität führte.

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