Der Bitcoin-Kurs liegt heute mit 2,92 % im Plus und die Bullen kämpfen hart darum, über 71.000 USD zu bleiben. Bitcoin schoss gestern nach dem „schwachen“ Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten in die Höhe. Die Zahl der offenen Stellen fiel deutlich niedriger aus als erwartet, aber am kommenden Freitag stehen entscheidende Daten an.
Freitag könnte darüber entscheiden, ob Bitcoin ein neues Allzeithoch erreicht.
Entscheidender Freitag für Bitcoin
Bitcoin schoss in die Höhe, nachdem gestern bekannt wurde, dass 8,06 Millionen Stellen offen sind, obwohl 8,30 Millionen erwartet wurden. Dies wurde positiv vom Markt aufgenommen, da ein schwächerer Arbeitsmarkt theoretisch den Druck auf die Inflation verringert und den Weg für Zinssenkungen der US-Notenbank ebnet.

Mit den gestrigen Zahlen liegt die Anzahl der offenen Stellen auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2021. Das reicht jedoch nicht aus, damit die US-Notenbank kurzfristig die Zinsen senkt.
Dafür ist mehr Bestätigung notwendig.
Diese Bestätigung könnte am Freitag kommen, wenn die monatliche Arbeitslosenquote veröffentlicht wird. Es wird erwartet, dass die US-Arbeitslosenquote den 28. Monat in Folge unter 4 % liegt, bei 3,9 %.

Sollte dies eintreten, wäre dies die längste Serie von Arbeitslosenquoten unter 4 % seit 1951. In diesem Sinne kann man noch nicht wirklich von einem schwachen Arbeitsmarkt sprechen.
Fällt die Arbeitslosenquote am Freitag höher aus? Liegt sie bei 4 % oder mehr? Dann besteht die Möglichkeit, dass Bitcoin mit starken Zahlen ins Wochenende geht und möglicherweise ein neues Allzeithoch erreicht.
Prominenter Ökonom warnt vor US-Arbeitsmarkt
Anna Wong, Chefökonomin von Bloomberg, warnt in einem neuen Bericht vor der Schwäche des US-Arbeitsmarktes. Sie sagt, dass die Entscheidungsträger der US-Notenbank glauben, der Arbeitsmarkt sei immer noch sehr stark, während dies in Wirklichkeit nicht der Fall ist.
Laut Wong und ihrem Team wurde das Beschäftigungswachstum in den USA um 730.000 überschätzt. Das tatsächliche Beschäftigungswachstum liegt ihrer Meinung nach bei 100.000 pro Monat, während die offiziellen Zahlen von 242.000 sprechen.
Beachten Sie: Anna Wong ist keine typische Verschwörungstheoretikerin, die nur Weltuntergangsszenarien verbreitet. Sie ist die Chefökonomin des renommierten Bloomberg.
Wenn Wongs Analyse auch nur annähernd stimmt, ist der US-Arbeitsmarkt viel schwächer als die offiziellen Zahlen suggerieren.
Das würde bedeuten, dass die US-Notenbank bald mit der Senkung der Zinsen beginnen müsste, was für den Bitcoin-Kurs sehr bullisch wäre.
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