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Das Vermögen der Dollar-Millionäre weltweit ist 2025 auf den Rekordwert von 98,3 Billionen Dollar gestiegen. Das geht aus dem aktuellen World Wealth Report von Capgemini hervor.
Getrieben wurde der Zuwachs vor allem von starken Aktienmärkten, robusten Unternehmensgewinnen und der anhaltenden Investitionswelle rund um künstliche Intelligenz (KI). Auch die Zahl der Millionäre legte erneut deutlich zu, allerdings mit großen regionalen Unterschieden.
Nach Angaben von Capgemini wuchs das gesamte Privatvermögen der Millionäre im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent. Binnen eines Jahres kamen damit 7,8 Billionen Dollar hinzu. Auch die Zahl der Dollar-Millionäre stieg um knapp acht Prozent, von 23,4 Millionen auf 25,3 Millionen Menschen.
Das stärkste Wachstum verzeichnete die Region Asien-Pazifik. Dort nahm das Vermögen um 10,5 Prozent auf 29,7 Billionen Dollar zu. Europa folgte mit einem Plus von acht Prozent auf 20,5 Billionen Dollar.
Capgemini zufolge profitierten Anleger vor allem von der starken Entwicklung an den Aktienmärkten. Das weltweite Wirtschaftswachstum blieb 2025 überraschend widerstandsfähig, während Investitionen in KI-Unternehmen zusätzliche Kursgewinne brachten.
Nicht jede Region profitierte in gleichem Maße. Im Nahen Osten sank das gemeinsame Vermögen der Millionäre um 1,5 Prozent auf 3,5 Billionen Dollar. Nach Einschätzung der Forscher spielte dabei der schwächere Ölmarkt eine wichtige Rolle.
Obwohl die Zahl der Millionäre wächst, ist das Vermögen weiterhin sehr ungleich verteilt. Das reichste eine Prozent besitzt fast 35 Prozent des weltweiten Privatvermögens. Das entspricht mehr als 34 Billionen Dollar.
Die größte Gruppe der Millionäre, knapp 90 Prozent der Gesamtzahl, verfügt über ein Vermögen zwischen einer und fünf Millionen Dollar. Zusammen besitzen sie rund 42,5 Prozent des gesamten Vermögens. Die übrige Gruppe mit Vermögen zwischen fünf und 30 Millionen Dollar kommt auf knapp ein Viertel des gesamten Reichtums.
Capgemini erwartet, dass die Nachfrage nach persönlicher Vermögensverwaltung in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Dem Forschungsunternehmen zufolge müssen Finanzinstitute verstärkt in Technologie und KI investieren, um den höheren Erwartungen vermögender Kunden gerecht zu werden.
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